BAMF-Präsident spricht Klartext und kritisiert „selbsternannte Flüchtlingsräte“

25. März 2019
BAMF-Präsident spricht Klartext und kritisiert „selbsternannte Flüchtlingsräte“
National
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Berlin. Über die Hälfte der ankommenden Asylbewerber verfügt über keine Personalpapiere. „Aktuell legen insgesamt rund 54 Prozent der Antragsteller keine Dokumente vor“, sagte der Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Hans-Eckhard Sommer, der „Welt“. Das Vorliegen von Ausweisen hänge jedoch stark davon ab, woher die Asylbewerber stammten. „Asylbewerber aus Ländern mit einer geringen Anerkennungsquote legen fast nie Dokumente vor. Kaum ein Nigerianer zum Beispiel zeigt im Asylverfahren seine Papiere. Auf der anderen Seite etwa die Syrer – sie können sich fast immer ausweisen“, erläuterte Sommer.  Daher arbeite seine Behörde mit technischen System, um die Mobiltelefone von Bewerbern auszuwerten. Damit könne sich etwa über Fotos und Spracheinstellungen herausfinden lassen, ob die angegebene Herkunft auch stimme. Nach wie vor reise zudem etwa ein Drittel der befragten Asylsuchenden per Flugzeug ein, was zuvor durch Anfragen der AfD bekanntgeworden ist.

Zudem übte Sommer Kritik an bestimmten Organisationen wie den „selbsternannten Flüchtlingsräten“. Diese würden gezielt versuchen, Abschiebungen zu be- und verhindern, was der Staat nicht hinnehmen dürfe. Außerdem bezeichnete er es als problematisch, daß abgelehnte Asylbewerber geduldet würden, wenn sie einen Ausbildungsplatz nachweisen könnten. „Diese gut gemeinte Regelung sendet meines Erachtens ein gefährliches Signal ins Ausland: Wer arbeitet, darf trotz Ablehnung in Deutschland bleiben“, warnte er. Schleuser machten genau damit nun Werbung. Zudem würde es Asylhelfer geben, die hausieren gingen, um für ihre Klientel Ausbildungsverträge abzuschließen, ausschließlich um dadurch die Abschiebung zu verhindern.  (tw)

4 Comments

  1. Pack schreibt:

    Die Meinung der Asylanten über dieses Land kann nicht so falsch sein, wenn solche Zustände herrschen …
    Irgendwer muß ja ein Interesse daran haben! Der Normalbürger sicher nicht!

  2. Reiner07 schreibt:

    Man stelle sich vor ein Deutscher stellt ohne Nachweis, seines Namens, Alters und Wohnsitzes, einen Behördenanstrag. Ob dieser wohl jemals bearbeitet werden könnte?
    Wie können dann all die vielen Personen, deren Personalien nicht vorhanden oder fraglich sind dann überhaupt klagen, oder Anträge stellen?
    Haben wir nicht mehr GLEICHES RECHT FÜR ALLE, sondern ein offensichtliche SONDERRECHT für Asylbetrüger?

  3. Mikki schreibt:

    Keine Dokumente? Sofort zurück. Rigoros.

  4. Bernd Sydow schreibt:

    Die deutsche Asylpolitik ist wahrlich ein einziges Trauerspiel! Folgendes muß man sich mal vorstellen: Das Sagen des Wortes „Asyl“ seitens des hier eingereisten bzw. angekommenen Migranten genügt, damit selbiger Annehmlichkeiten geboten bekommt, von denen viele autochthone Deutsche nur träumen können. Mit der Registrierung als Asylbewerber – unter denen auch zahlreiche Betrüger sind – beginnen die Geldleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AbewLG), ein „Dach überm Kopf“ sowie ärztliche Versorgung sind darüberhinaus garantiert. Dies alles mindestens bis zum Abschluß des Asylverfahrens, welches etliche Monate dauern kann. Eine starke, linksgepäppelte Asyllobby sorgt dafür, daß auch abgelehnte Asylbewerber in Deutschland bleiben können.

    Des öfteren sehe ich Obdachlose auf Straßen und Plätzen, meist heruntergekommene Gestalten, die sichtbar „an der Flasche hängen“. „Südländisch“ Aussehende sind allerdings so gut wie nie darunter! Daß für die allermeisten Asylsuchenden Deutschland das bevorzugte Zielland ist, hat natürlich spezielle Gründe: Zu nennen sind das Grundrecht auf Asyl (Art.16a GG), die üppigen Geldleistungen nach dem AbewLG etc. und nicht zuletzt der Schuldkomplex der Deutschen wegen der NS-Zeit, der einer moralischen Erpressung Tür und Tor öffnet.

    Forderungen patriotischer Parteien und Gruppierungen, die hiesige Asylpolitik grundlegend zu ändern (wie bspw. die Abschaffung des Grundrechts auf Asyl zugunsten einer Verwaltungsanordnung, für die Dauer des Asylverfahrens Sachleistungen statt Geldleistungen usw.), werden für gewöhnlich mit dem Totschlagargument „Rassismus und Menschenfeindlichkeit“ abgeschmettert. Den Schaden davon haben die autochthonen Deutschen!

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