Österreich macht´s vor: Arbeitspflicht für arbeitslose Asylanten

20. März 2019
Österreich macht´s vor: Arbeitspflicht für arbeitslose Asylanten
National
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Wien. Die österreichische FPÖ-Gesundheits- und Sozialministerin Hartinger-Klein sorgt mit einem rigiden Vorschlag für Schlagzeilen: Sie will eine Arbeitspflicht für arbeitslose Asylanten und denkt dabei etwa an Einsätze als Erntehelfer oder im forstwirtschaftlichen Bereich.

Laut dem österreichischen Arbeitsmarkt Service (AMS), dem Pendant zum deutschen Jobcenter, waren Ende Februar 33.058 Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte in Österreich arbeitslos gemeldet. Das soll sich nach dem Willen von Hartinger-Klein ändern. Wörtlich erklärte sie der „Kärntner Krone“ gegenüber: „Entweder qualifiziere ich diese Asylberechtigten, oder ich setze sie verpflichtend ein, etwa im land- und forstwirtschaftlichen Bereich.“ Das wäre ein großer Unterschied zum jetzigen Modell, bei dem angebotene Jobs abgelehnt werden dürfen, dies aber zu einer Kürzung des Arbeitslosengeldes führt.

Die Ministerin skizzierte die von ihr genannten Arbeitseinsätze auch gleich näher. Hartinger-Klein: „Etwa als Erntehelfer oder im Kampf gegen den Borkenkäfer im Wald.“

Bereits 2016 hatte ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz (damals noch Außenminister) im „Krone“-Talk über eine ähnliche Idee gesprochen. (mü)

 

Bildquelle: Flickr/Metropolico.org/CC-BY-SA-2.0

34 Comments

  1. tommy s schreibt:

    die Österreicher haben eben mehr Verstand wie wir Deutschen, nur leider macht es keiner nach, bei uns geht der 4 Sterne urlaub weiter

    • Hilbig-Preußler schreibt:

      Das ist leider so

    • Nina Blank schreibt:

      4 Sterne Urlaub? Dann besuchen Sie am besten mal eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber.

      • jok schreibt:

        ja und …. wenn ich politisch verfolgt bin und mein leben bedroht ist, was ja asylbewerber angeblich sind bin ich auch mit einer parkpank zufrieden. wem die gemeinschaftsunterkunft nicht passt kann ja nach hause gehen die grenzen sind offen.

        • Anneli Treibig schreibt:

          Ich verstehe nicht, aus welchem Grund diese Einwanderung in unser Land nicht rechtlich abgesichert ist. Wer hier nicht nach den Regeln leben will, oder kann, muss sofort wieder nach Hause! Rechtlich absichern heißt für mich, dass kein Fremder einfach in unser Land darf, mit der Absicht zu rauben, zu töten, oder von unseren Steuern leben!

      • Dan Godan schreibt:

        Das überlassen WIR dann doch Refugees-Liebchen.

      • Berry Frei schreibt:

        Ich wäre mit einem Platz im Schweinestall zufrieden wenn ich aus dem Krieg flüchten kann.

      • Monika Heim schreibt:

        Ich vermute,aufgrund Ihrer Antwort,das Asylbewerber weiterhin auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung leben sollten! Wenn ich bedrohliche Situationen erlebe,bin ich zufrieden,mit allem.
        Monika Heim

      • Klaus Diederichs schreibt:

        Die letzte wo ich gesehen habe, dort sah es aus als hätten die Vandalen drin gehaust, als die übergeben wurde, waf das Gebäude nagel neu und jetzt muß man es neu Renovieren. Die wo dort gewohnt haben, würden bei mir keinen Cent Geld mehr sehen, bis der Schaden bezahlt wäre.

      • Peter Haertel schreibt:

        dann nehme Sie ZUR ENTLASTUNG der Gemeinschaftsunterkunft ;eine Familie bei sich zu Hause

        • Brigitte Krämer/Leimbach schreibt:

          Wäre ja noch toller …..! Wenn unsereins gezwungen wird – immer mehr Steuern u. andere Abgaben zu machen – kann ich mir vorstellen, dass man auch eine Gegenleistung erbringen kann !
          Auch. Für HartzIV-Empfänger – die noch nie gearbeitet haben – kann ich mir das vorstellen !

    • Benno schreibt:

      Als wir Deutschen. Bei Unterschieden immer ALS verwenden bei Gleichrangigkeit immer WIE. Beispiel: Wir sind genauso blöd WIE ihr aber ihr seid blöder ALS die anderen.

    • Wiebelitz schreibt:

      tommy s, es heißt eindeutig … mehr als…

  2. Eberhard Huth schreibt:

    Eine gut durchdachte Idee! Somit können die Asylforderer die Kosten für Ihre Unterbringung und Verpflegung zum größten Teil selbst bestreiten. Auch die Kosten für die entsprechenden Länder können sich dadurch drastisch nach unten entwickeln.

    • Verona schreibt:

      I agree with you… ups… ich bin der selben Meinung. Hier in den USA werden die Aylbewerber in Unterkuenfte „verstaut“ und dann sitzen sie da fuer Monate und manchmal Jahre. Ich gleube wirklich dass wenn sie arbeiten wuerfen wuerden sie sich besser fuehlen und sich leichter aklimatisieren.

  3. Michael Wagenschwanz schreibt:

    Ich kann es nur begrüßen. Aber Übermutter Merkel lässt uns Steuerzahler für den Urlaub 5*Plus der Asylsuchenden bezahlen. Unsere Regierung im Deutschen Bundestag ist eine Fehlbesetzung und total Ausfall.

  4. Tom schreibt:

    Na klasse… dann strömen die ja in absehbarer Zeit aus Angst vor Arbeit nach Deutschland…. @ Kopfschütteln

  5. Michael Mertens schreibt:

    Das sollten sie bei uns auch mal einführen

  6. Hilbig-Preußler schreibt:

    In Deutschland bei dieser Regierung, die muss man komplett absetzen, aber es leider zu spät. Die Deutschen haben doch leider kein Interesse und die sich wehren, wir sind Nazi.
    Was will man dann noch dazu sagen.
    Armes Deutschland. Sie werden noch aufwachen, dann ist es zu spät.

  7. josef stadlmayr schreibt:

    ich glaube, mit dieser kuriosen idee , von 1,50 euro pro stunde wird sich kaum ein mensch finden ,egal ob asylant oder österreicher zu arbeiten, mann sollte unseren innen minister mal als erntehelfer einsetzen, dem typen würde spätestens
    um die mittags zeit die luft ausgehen, liebe österreicher , ein bisschen nachdenken bitte .

    • Hedi Lonek schreibt:

      Wenn man die Kosten für Unterkunft, Gesundheitskosten und die sonstigen Geldleistungen dazu zählt, kommt ein deutlich höherer Stundenlohn dabei heraus! Ich denke die Österreicher haben schon nachgedacht!

  8. faßbender schreibt:

    Das ist die richtige Maßnahme!
    Meine Tochter musste nach ihre Ausbildung als Erzieherin 1Jahr lang bei der Stadt Neuss einen 1. Euro Job machen.Wieso ist den Asylanten das nicht zuzumuten. Die haben sich Morgens um 7 Uhr auf dem Städtischen Bauhof zur zur Arbeitseinteilung zu Melden.bei nicht erscheinen werden die Bezüge gestrichen.

  9. Renate Reger schreibt:

    Das hat nichts mit diskreminiert zu tun, sondern endlich mal eine Maßnahme gegen über unseren Mitbürgern, die hart arbeiten müssen, um unseren Lebensstandard aufrechterhalten zu können. Wenn hier ohne Konsequenzen das momentane Gelabere noch weiter so gehandhabt wird, weiß ich nicht, wo diese Maßnahmen der Integration noch hinführen werden. Ich möchte auch, dass meine Enkelkinder hier in Deutschland vernünftig leben können. Und nicht auf Kosten unserer Kinder.

  10. Daniel Brückner schreibt:

    Naja die Idee ist schon sehr sinnvoll.

    Allein schon wenn man bedenkt das sich Asylbewerber oft über die eintönigkeit und die Langeweile beschweren. Ich denke auch zu recht, in so ner Unterkunft und dann ohne was zu tun kann schon ätzend sein.

    Auserdem lassen sich die aussortieren die wirklich nur wegen solzialleistungen nach Europa gekommen sind.

    Denn wer wirklich ein neues normales Leben hier aufbauen will der ist froh um jede Chance sich im öffentlichen Leben zu integrieren.

  11. Edith Sasses schreibt:

    Soweit ich das sehe, wissen die meisten Verfasser nicht, dass alle Asylbewerber gerne arbeiten würden, aber zumindest bei uns in Bayern keine Arbeitserlaubnis bekommen. Euer Zorn sollte sich besser gegen die CSU Politiker wenden. Ich finde es auch nicht gut, dass unsere Steuergelder dafür ausgegeben werden, Menschen zu unterstützen, die das gar nicht nötig haben und auch eigentlich nicht wollen.

  12. kontroller schreibt:

    Ja richtig, ich war seit 2016 imEinsatz und habe Asylantenunterkünfte kontrolliert. Ich muss sagen das 90 % Spitzenunterkünfte hatten, Private und Staatliche. In Österreich haben die Flüchtlingsfamilien wirklich super Unterkünfte. Es gibt aber auch Flüchtlinge die nichts selber machen und alles was sie in den Händen haben einfach fallen lassen, nichts aufräumen und die Wohnung versauen lassen. Die sind selber schuld. Aber es gibt Fernseher genauso wie Computer, Trainingsgeräte (Fitnessräume). Minderwertig sind bzw. waren nur die ersten Auffangslager.

  13. Karl-Heinz Strohmenger schreibt:

    Tolle Idee das mit der Arbeit, so lässt sich gut die Spreu vom Weizen trennen, die Spreu zieh dann unter einer unterstellt neuen falschen Identität nach Deutschland weiter, da geht’s ihnen noch besser. Ein Bravo den cleveren Österreichern.

  14. Ursula Lohmann schreibt:

    Finde ich richtig gut diese Idee…
    nicht alle Asylanten sind arbeitsscheu,viele würden sich freuen etwaa tun zu dürfen, man sollte nicht alle über einen Kamm scheren, wie überall gibt es Willige und Unwillige..

  15. Wolfgang Bartels schreibt:

    Ach. Es gibt so viele Jobs die sie machen können. Nach einem Intensivkurs von zwölf Monaten wissen die selbst mit welchem Ende des Besens man kehrt. Da sind sie intelligenter als die Grünen.

  16. Julia Holzmann schreibt:

    Wenn Flüchtlinge in schlechtern Unterkünften leben müssen, dann nur deshalb, weil sie dies daraus gemacht haben. Da sie selbst für die Hygiene verantwortlich sind, oder mindestens mithelfen sollten. DAZU ABER KEINE LUST HABEN. Dies sollte dann -nach deren Ansicht-gefälligst der neue Heimatstaat machen.

    • Micha schreibt:

      ja Julia, das sollte man glaube… ist aber nicht so!
      dadurch das mehrere Religionen und mehrere Rassen in einer Unterkunft unterbracht werden, kann man ja nicht verlangen, das Einer etwas für den Anderen weg macht. Das heißt, es werden Reinigungskräfte beauftragt die dem Steuerzahler wieder richtig Geld kosten. Die Neuen Bewohner honorieren das dann damit, das sie einfach alles hinwerfen, liegen lassen oder sogar mutwillig verdrecken. Dann werden aber noch Ansprüche gestellt was für Reinigungskräfte und welcher Herkunft bei denen putzen dürfen!
      Meine Meinung…. selbst ein Schweinestall wäre noch zu schade und traurig das so etwas hier noch debattiert wird, das sollte eine Grundvoraussetzung sein um hier Gelder in Anspruch nehmen zu dürfen!

  17. Steirer schreibt:

    Wer Österreich nicht liebt, kann Österreich verlassen.

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