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Asyl-Ansturm geht weiter: 42.000 Illegale Grenzübertritte seit Mitte 2018 – 185.000 Asylanträge gestellt

Berlin. Trotz entsprechender Abkommen sind seit dem vergangenen Sommer nur elf Asylbewerber an der deutsch-österreichischen Grenze zurückgewiesen worden. Gleichzeitig kam es zu mindestens 42.000 illegalen Grenzübertritten, etwa von Viertel davon an der Grenze zu Österreich. Nicht erfaßt ist dabei die Dunkelziffer.

Zudem stellten 185.853 Menschen in der Bundesrepublik Deutschland einen Asylantrag. Etwa ein Viertel davon ist bereits in einem anderen EU-Land als Asylbewerber registriert. Im Januar dieses Jahres stellten 14.534 Personen einen Asylantrag, was 63 Prozent mehr als im Vormonat und etwa 20 Prozent mehr als im Januar 2018 waren. Ein Großteil der Asylbegehrenden kam dabei aus Syrien, dem Irak, Nigeria, dem Iran und der Türkei.

Jeder fünfte Asylantrag wurde in Nordrhein-Westfalen gestellt, das damit den ersten Platz belegt. Gefolgt von Bayern, das mit 2.000 Anträgen an zweiter Stelle liegt. (tw)