Macron und die Lügenmedien schlagen zurück: „Gelbwesten“ werden angeblich von „Judenhassern“ unterwandert

19. Februar 2019
Macron und die Lügenmedien schlagen zurück: „Gelbwesten“ werden angeblich von „Judenhassern“ unterwandert
International
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Paris. In Frankreich schießen sich Regierung und Lügenmedien auf die Gelbwesten-Bewegung ein, die die Regierung Macron durch ihre anhaltenden Proteste in Bedrängnis bringt – und zwar mit einem besonders perfiden Anwurf. Jetzt sollen angeblich „Judenhasser“ die Bewegung unterwandern.

Dabei handelt es sich konkret eigentlich nur um einen einzigen Fall, bei dem freilich ein prominenter Exponent jüdischer Kreise ins Visier geriet: der Intellektuelle Alain Finkielkraut, der einen Marsch der „Gelbwesten“ zufällig kreuzte, soll von Demonstranten vor laufenden Kameras bedroht und als „dreckiger Zionist“ beschimpft worden sein.

Als ob auf einen solchen Vorfall das französische Establishment nur gewartet hätte, herrschte prompt lautstarke Empörung, wobei sich besonders lautstark nicht nur Präsident Macron, sondern auch Marine Le Pen echauffierte. Und das Massenblatt „Parisien“ schlagzeilte in großen Balkenlettern: „Wir haben diesen Haß satt!“

Schon seit einiger Zeit wird die französische Öffentlichkeit darauf vergattert, daß die Gelbwesten von „Judenhassern“ unterwandert würden. In Paris hatten anti-jüdische Schmierereien Aufsehen erregt. Unter anderem war das Porträt der verstorbenen EU-Parlamentspräsidentin und Auschwitz-Überlebenden Simone Veil mit Hakenkreuzen überschmiert worden.

Inzwischen wollen mehrere Studien gezeigt haben, daß sich das Milieu der Gelbwesten in überdurchschnittlichen Ausmaß gegenüber den etablierten Medien abschottet, sich vor allem per Facebook und aus dem Internet informiert und für dort verbreitete „Verschwörungstheorien“ besonders anfällig sein soll – da kann der Judenhaß natürlich auch nicht weit sein. Fakten sind das alles aber nicht. (mü)

2 Comments

  1. Bernd Sydow schreibt:

    Die Methode ist im Grunde ebenso einfach wie perfide. Man mischt unter die Teilnehmer von Demonstrationen, die gegen die Politik der amtierenden Regierung bzw. gegen deren verhängnisvolle Folgen für Gesellschaft und innere Sicherheit gerichtet sind (letzteres betrifft eher Deutschland), einen oder mehrere, deren Aufgabe es ist, die – meist rechtsbürgerlich eingestellten – Demonstranten durch mehr oder weniger strafbare Handlungen in Mißkredit zu bringen.

    In Paris waren es die antisemitischen Beschimpfungen gegen einen bekannten jüdischen Intellektuellen von einem (angeblichen) Mitglied der Gelbwesten-Bewegung (Artikel). Die Medien waren „natürlich“ sofort vor Ort. In unserem neurotisierten Deutschland sind es bspw. das Zeigen des Hitler-Grußes und unbewiesene „Hetzjagden auf Ausländer“ aus der Menge der protestierenden friedlichen Bürger heraus. Oder bei einer rechten – aber ebenfalls friedlichen – Demonstration fliegt plötzlich eine leere Glasflasche in Richtung Polizei – aber merkwürdigerweise erst, nachdem die begleitenden Polizisten ihre Schutzhelme aufgesetzt hatten -, mit der Folge, daß dieser genehmigten Veranstaltung wegen „Gefährdung der inneren Sicherheit“ von der zuständigen Behörde die Genehmigung entzogen wird (das hat sich wirklich so ereignet!). Daß der Werfer von der Polizei nicht gefaßt wurde, versteht sich hier fast von selbst.

    Was den französischen Präsidenten Macron betrifft, war ich von Anfang an der Meinung, daß er nicht ein Präsident des Volkes, sondern des Establishments ist. Nicht erst durch dieses Vorkommnis in Paris und die darauf folgenden Reaktionen von Politik und Medien sehe ich meine Einschätzung von Macron bestätigt.

  2. Wolfgang Schlichting schreibt:

    In Chemnitz finden frei erfundene Hetzjagden auf „friedfertige“ Ausländer statt und in Paris nehmen „Gelbwesten“ an frei erfundenen Ausschreitungen gegen Juden teil, der Freiherr Hieronymus von Münchhausen war mit seinen Lügengeschichten gegenüber Merkel und Macron ein echter Wahrheitsfanatiker.

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