Linksterrorismus: Antifa-Angriff auf Berliner AfD-Mitglieder – Staatsschutz ermittelt

11. Februar 2019
Linksterrorismus: Antifa-Angriff auf Berliner AfD-Mitglieder – Staatsschutz ermittelt
National
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Berlin. Am Sonntagabend wurden erneut mehrere Mitglieder der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative (JA) von Linksextremisten angegriffen und verletzt. Die Mitglieder der JA waren einer Einladung des scheidenden Berlinale-Chefs Dieter Kosslick gefolgt, der alle AfD-Mitglieder und -Abgeordneten mit dem Versprechen von kostenlosem Eintritt zur Aufführung der Holocaust-Dokumentation „Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto“ eingeladen hatte. Doch vor dem Eingang des Kinos griffen mehrere Linksextremisten mit „Scheiß Nazis“-Rufen die AfD-Mitglieder an. Dabei sollen nach Angaben der JA auch „scharfe Gegenstände“ verwendet worden sein, ein JA-Mitglied mußte wegen einer Kopfplatzwunde notärztlich behandelt werden. Mittlerweile ermittelt der polizeiliche Staatsschutz wegen des Angriffs.  

„Daß es für AfD-Mitglieder inzwischen nicht mehr möglich ist, unverletzt einem Kinobesuch nachzugehen, ist eine gefährliche Entwicklung. Gestern Abend wurden mitten in Berlin politisch Andersdenkende und Juden gejagt, attackiert und verletzt“, kritisierte der Berliner JA-Vorsitzende David Eckert. Er forderte die Sicherheitsbehörden auf, stärker gegen Linksextremismus vorzugehen.

Eine Mitschuld an dem Angriff gab der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron auch dem Berlinale-Chef Kosslick. „Herr Kosslik hat auch eine Verantwortung dafür, was derzeit in Deutschland passiert. Er wollte sich mit Hetze gegen die AfD profilieren und hat uns in die Nähe des Antisemitismus gerückt. Insofern hat auch er eine Verantwortung, wenn es dann zu solchen Attacken kommt“, erklärte er in einer Stellungnahme. Schuld tragen für Bystron auch zahlreiche Medien, die absichtlich diffamierende Berichte über die AfD verbreiteten und deren Mitglieder als Unmenschen darstellten. „Das führt zu genau dem politischen Klima in Deutschland, in dem dann Überfälle auf die AfD an der Tagesordnung sind.“

Als Beispiel diente ihm ein Bericht der Deutschen Presse Agentur (dpa) zu dem Angriff, in dem der Vorwurf erhoben wurde, die AfD habe kein großes Interesse an der Einladung des Berlinale-Direktors gezeigt. „Unmittelbar vor dem Kino International in Berlin gab es bis zur Vorstellung keine besonderen Vorkommnisse. Allerdings wurden nach AfD-Angaben in der Nähe des Kinos mehrere Parteimitglieder attackiert“, schreibt die Agentur. Dazu ist ein Foto Bystrons abgebildet, das vor dem Kino nach der Attacke aufgenommen wurde. „Der AfD-Bundestagsabgeordneter Petr Bystron zeichnete vor dem Berlinale-Kino einen kurzen Kommentar auf. Für den Film über das Warschauer Ghetto interessiert er sich nicht“, steht dazu als Bildunterschrift.

Solche Vorwürfe wiederum wies der Abgeordnete als „bizarr“ zurück: „Ich bin extra einen Tag früher von München nach Berlin geflogen, um die Dokumentation zu sehen. Aber wir gehen doch nicht ins Kino, wenn unsere Mitglieder kurz vor der Vorstellung zusammengeschlagen werden. Daß ich nicht zu den Opfern gehörte, lag nur daran, daß ich aus einer anderen Richtung kam. Nach der Attacke kam dann die Polizei und hat die Beteiligten befragt. Die Verletzten mußten versorgt werden, da hatte der Film doch schon längst begonnen.“ Es sei zudem bezeichnend, dass die dpa schreibe, es habe vor dem Kino „bis zur Vorstellung keine besonderen Vorkommnisse“ gegeben. Dazu Bystron: „Für die dpa ist es kein besonderes Vorkommnis mehr, wenn AfD-Mitglieder zusammengeschlagen werden.“ (tw)

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Ein Kommentar

  1. Wolfgang Schlichting schreibt:

    Der Staatsschutz wird sicherlich ermitteln, dass die „JA“ Mitglieder einen Streit begonnen und die linksradikalen „Gutmenschen“ sich nur verteidigt haben.

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