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Präsident des Städte-und Gemeindebunds spricht Klartext: „Großteil der Zugewanderten wird auf Dauer in den sozialen Netzen bleiben“

Berlin. Die mangelnde Integration von Asylanten hat der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Uwe Brandl (CSU), kritisiert. „Ich sehe in meiner kleinen Stadt, daß es nur einen verschwindend geringen Prozentsatz echter Integrationswilliger gibt“, erklärte Brandl der „Welt“. Von den Migranten habe ein Großteil kein Interesse an entsprechenden Angeboten. „Da werden Sprachkurse geschwänzt oder Auflagen der Behörden nicht eingehalten.“

Auch die Integration durch Arbeit funktioniere nicht, denn: „Nach jetzigem Stand wird ein Großteil der Zugewanderten aber auf Dauer in den sozialen Netzen bleiben.“ Gleichzeitig plädierte er dafür, dafür, die Bevölkerung über die Aussichtslosigkeit von höheren Abschiebezahlen aufzuklären. „Viele bleiben ja ohnehin, auch das sollten wir offen kommunizieren.“

Es müßte sich zunächst die aktuelle Rechtslage ändern, „wozu es eine Zwei-Drittel-Mehrheit bräuchte, [derzeit] kann nicht davon ausgegangen werden, daß die Rückführungsquoten deutlich steigen“. Ohne das Erreichen einer höheren Integrationsquote würden Parallelgesellschaften die „unschöne Alternative“ sein. (tw)