Berlin-Neukölln empfiehlt Nicht-Verwendung einer radikal-linken Kindergartenbroschüre – Amadeu-Antonio-Stiftung kocht vor Wut

15. Januar 2019
Berlin-Neukölln empfiehlt Nicht-Verwendung einer radikal-linken Kindergartenbroschüre – Amadeu-Antonio-Stiftung kocht vor Wut
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Eine Empfehlung des Bezirksamts Berlin-Neukölln an Kindergärten des Bezirks, eine umstrittene Broschüre der noch umstritteneren Amadeu-Antonio-Stiftung nicht zu verwenden, sorgt nun für neuerlichen Zündstoff. Denn die Stiftung klagt nun gegen das Amt.

Zur Begründung, warum die Kindergärten die von der Stiftung herausgegebenen Broschüre „Ene, mene, muh – und raus bist du! Ungleichzeitigkeit und frühkindliche Pädagogik“ nicht verwenden sollen, erklärte der Jugendstadtrat und stellvertretende Bürgermeister Falko Liecke (CDU) in einer Pressemitteilung: „Die Broschüre will Vorurteile bekämpfen, vermittelt sie aber selbst. Es ist nicht Aufgabe von Erzieherinnen und Erziehern, die politische Gesinnung der Eltern zu überprüfen. Auch die einseitige Fixierung auf rechtsradikale Elternhäuser ist ein Problem. Gefahren für unsere Demokratie gehen von allen Rändern aus. In Neukölln sehen wir eher ein Problem mit religiösem Extremismus, wenn Kinder beispielsweise zum Tragen des Kopftuches genötigt oder Zwangsehen schon im Kindesalter arrangiert werden. Auch die Indoktrination durch Linksextremisten ist eine Gefahr. Ein ehrlicher Umgang damit klärt über alle Extremismusgefahren auf, ohne Eltern unter Generalverdacht zu stellen.“

Die Stiftung will nun gerichtlich durchsetzen, daß er seine Warnung zurücknehmen muß und verpflichtet wird, diese nicht mehr zu wiederholen. (tw)

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3 Comments

  1. Wolfgang Schlichting schreibt:

    So weit ist die Islamisierung Deutschlands bereits gekommen, Kinder werden gegen patriotisch gesinnte Eltern aufgehetzt und das Aufstellen von Holzkreuzen, die an von Ausländern ermordete deutsche Bürgerinnen und Bürger erinnern, wird zumindest in Sachsen als staatsgefährdende Volksverhetzung ausgelegt, dort gilt auch laut Polizeisprecher des Polizeipräsidiums Görlitz bereits eine nicht multikulti konforme Meinungsäußerung im öffentlichen Raum als strafbare Ordnungswidrigkeit.

  2. Gottfried Suchomski schreibt:

    Noch kann sich Frau Kahane keine neuen Stasi-Allüren leisten – Gottseidank.Ihr kruden Schlußfolgerungen sprechen für sich:
    Mädchen mit Zöpfen , hilfsbereite und freundliche Eltern sowie disziplinierte Kinder zeugen von einem rechtsextremen Zuhause. Deren Organisation wurde auch noch als gemeinnützig anerkannt und finanziell gefördert, obwohl Frau Kahane eine Laufbahn als Stasi-Schnüfflerin hinter sich hat, und nach eigenen Angaben natürlich niemanden geschadet hätte. Klar , wegen blah blah erhielt sie Geld- und Geschenkleistungen ausgerechnet von Mielkes Stasi.

  3. Infidel schreibt:

    Vor allem: Und wenn die Kindergärter „rechtsextremen“ Hintergrund feststellen – was ist denn dann?! Und weiter?!?!

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