Terror über Europa: Drohnen über Flughäfen in London und Stuttgart gesichtet

20. Dezember 2018
Terror über Europa: Drohnen über Flughäfen in London und Stuttgart gesichtet
Kultur & Gesellschaft
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London/Stuttgart. Während der Flugverkehr am Flughafen London-Gatwick heute vollständig zum Erliegen kam, wurde auch ein Ausspähversuch am Stuttgarter Flughafen bekannt. Ursächlich sind in beiden Fällen über den Flughäfen gesichtete Drohnen. Der islamistische Terrorverdacht liegt nahe.

Die Deutsche Presseagentur (dpa) meldete heute: „Mehrere Verdächtige haben offenbar den Stuttgarter Flughafen ausgespäht. Mittlerweile gibt es den Verdacht, daß der Vorfall einen terroristischen Hintergrund haben könnte. Mindestens einer der Verdächtigen ist nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa als islamistischer Gefährder eingestuft“, faßt „Spiegel Online“ zusammen. Einige der Verdächtigen hätten bereits in der vergangenen Woche Aufnahmen vom Pariser Flughafen Charles de Gaulle gemacht. Der marokkanische Geheimdienst hatte zuvor die deutschen und französischen Behörden vor einem bevorstehenden Terroranschlag im Grenzgebiet der beiden Staaten gewarnt. Im Bundesgebiet sind inzwischen an 14 Flughäfen Warnungen durch die Polizei ausgesprochen worden.

Unterdessen am Londoner Flughafen Gatwick: „Weil eine, zeitweilig sogar zwei Drohnen stundenlang über dem Sicherheitszaun und einer Landebahn gesichtet wurden, entschlossen sich die Behörden aus Sicherheitsgründen, den Flugverkehr einzustellen. Mehr als 800 Flüge wurden gestrichen und am Donnerstagabend hieß es, der Verkehr werde frühestens am Abend gegen 21 Uhr wieder aufgenommen, aber auch das schien keineswegs sicher. Im schlimmsten Fall, so meldeten einige Medien, könne der Flughafen ‚tagelang‘ geschlossen bleiben. Denn die Drohnen, die mit startenden und landenden Flugzeugen kollidieren könnten, wurden immer wieder über dem Flugfeld gesichtet“, so der Bericht der „Süddeutschen Zeitung“. Polizei und Militär fahnden unter Hochdruck nach den Übeltätern, bislang jedoch erfolglos. (se)

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Ein Kommentar

  1. Bernd Sydow schreibt:

    Wenn heutzutage von einem Vorfall mit terroristischem Hintergrund – und sei es auch nur von einem Verdacht – die Rede ist, kann in Deutschland und der übrigen EU getrost (99,x Prozent) davon ausgegangen werden, daß es sich um einen islamistischen handelt. Aber um Terroranschläge mit vielen Toten zu verüben, benötigen (nicht nur) islamische Mörder keineswegs die moderne Technik von heute, es genügt ein fester Wille dazu und bspw. ein schwerer LKW (Stichwort: Berliner Weihnachtsmarkt). Heutige Drohnen ab einer bestimmten Größe (natürlich mit leistungsfähigen Kameras) können aus einer Entfernung von mehreren Kilometern ferngesteuert werden. Bis die Polizei die (potentiellen) Terroristen mit dem Funksender aufgespürt hat, kann es zu spät sein.

    Rückblick: Als hierzulande (und im restlichen EU-Europa) sich die ersten islamischen Terroranschläge ereigneten, hieß es trotzig: „Wir lassen uns dadurch von unserer gewohnten Lebensweise (und Toleranz gegenüber Kulturfremden) nicht abbringen und machen so weiter wie bisher“.

    Heute werden beim geringsten Anlaß Bahnhöfe und Flughäfen evakuiert, Flüge und Zugverbindungen gestrichen und bspw. Weihnachtsmärkte wie Festungen gesichert. Gegen islamische Terroranschläge und auch sog. „Einzelfälle“ dürfte unsere Polizei aber letztendlich machtlos sein. Um so unbegreiflicher ist es für mich, daß die sog. „Gefährder“ und die potentiellen Terroristen, die sich allesamt auf den Islam und den Koran berufen, aus Deutschland nicht abgeschoben werden! Aber bekanntlich ist der Deutsche Michel geduldig und leidensfähig wie ein Esel.

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