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Linkes „Zentrum für politische Schönheit“ hetzt gegen Andersdenkende – Jagd auf Chemnitz-Demonstranten eröffnet

Chemnitz. Seit Jahren bewegt sich das selbsternannte, tief im linksradikalen Milieu verortete „Künstlerkollektiv“ namens „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) am Rande der Strafbarkeit. Jetzt ist es vielleicht sogar über die Grenze des Erlaubten hinausgegangen. Mit einer Internetseite namens „Soko Chemnitz“, die im Stile einer Polizeifahndungsseite gehalten ist, werden vermeintliche „Ausländer-Jäger von Chemnitz“, also tausende Teilnehmer einer angemeldeten Demonstration, gesucht, denunziert und mit Bild veröffentlicht.

Mit Fahndungsfotos ähnelnden Bildern wird dazu aufgerufen, die gezeigten Personen bei dem „Künstlerkollektiv“ zu denunzieren, welches wiederum dann nach „den Arbeitsstellen der Betroffenen“ fahnden will. Laut eigener Auskunft wurden drei Millionen Bilder von über 7.000 Personen ausgewertet.

„Wo arbeiten diese Gesinnungskranken? Wer beschäftigt sie? Warum haben sie die Zeit, ihren Hass auf Minderheiten zu verbreiten, die Presse zu attackieren und die Kunst mit Gewalt zu bedrohen?“ heißt es auf der radikal linken Plattform. Für die Spitzeldienste wiederum lobt das „Zentrum“ Geld aus und verspricht sofortige Barzahlung. „Denunzieren Sie noch heute Ihren Arbeitskollegen, Nachbarn oder Bekannten und kassieren Sie Sofort-Bargeld.“ Weiter heißt es: „Helfen Sie uns, die entsprechenden Problemdeutschen aus der Wirtschaft und dem öffentlichen Dienst zu entfernen.“