Migranten-Karawane: Lateinamerikaner versuchen erstmals, US-Grenze zu stürmen

27. November 2018
Migranten-Karawane: Lateinamerikaner versuchen erstmals, US-Grenze zu stürmen
International
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Tijuana. An der mexikanisch-amerikanischen Grenze stehen die Zeichen auf Eskalation. In der Grenzstadt Tijuana haben jetzt Migranten aus Mittelamerika erstmals versucht, die Grenze zu den USA zu stürmen. Etwa 500 von ihnen wollten am Sonntag einen Blechwall überwinden, der noch auf mexikanischem Gebiet vor der US-Grenzmauer steht. US-Sicherheitskräfte schossen daraufhin Tränengas auf die mexikanische Seite. Die US-Behörden schlossen die Grenzübergänge El Chaparral und San Ysidro, Hubschrauber überflogen die Grenze. Den Zaunkletterern wurde angedroht, aus dem Land geworfen zu werden.

Derzeit befinden sich rund 7400 Migranten in den beiden Grenzstädten Tijuana und Mexicali. Sie fordern, in die USA eingelassen zu werden. Im Rahmen der sogenannten „Migranten-Karawane“ sollen insgesamt etwa 8200 Migranten auf mexikanischem Staatsgebiet unterwegs sein.

Die mexikanischen Behörden wollen die Proteste an der Grenze zwischen Tijuana und San Diego mittlerweile wieder eingedämmt haben, heißt es in einer Mitteilung des mexikanischen Innenministeriums. Trotz der angespannten Lage gebe es keine Pläne, das Militär zu entsenden. In Tijuana ist mittlerweile ein „humanitärer Notstand“ ausgerufen worden.

US-Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen verurteilte den Versuch unerlaubter Übertritte an der US-Grenze unterdessen scharf und kündigte konsequente Gegenwehr an. Das Heimatschutzministerium werde solche Formen von Gesetzlosigkeit nicht tolerieren und nicht zögern, Grenzübergänge aus Sicherheitsgründen zu schließen, schrieb Nielsen auf Twitter. Jeder, der US-Eigentum zerstöre, Grenzbeamte in Gefahr bringe oder die Staatshoheit der USA verletze, werde strafrechtlich verfolgt. Die US-Behörden seien an der Grenze zu Mexiko „robust“ aufgestellt. (mü)

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5 Comments

  1. Wolfgang Schlichting schreibt:

    An den deutschen Grenzen hätte man den Wirtschaftsmigranten rote Teppiche ausgerollt.

  2. Joachim schreibt:

    Der einzige Trost, den die Amis noch dabei haben ist der Tatsache geschuldet, daß es sich noch um christliche Grenzüberschreiter handelt und die Arbeit suchen und nicht unterhalten werden wollen im Gegensatz zu unseren Okkupanten, die zwei Ziele verfolgen, ihre Religion zu implimentieren und mit der Aussicht die Grenzen überschreiten in die soziale Hängematte geleitet zu werden und das sind doch fundamentale Unterschiede und man kann dann im Vergleich erkennen, wer zu den Gehörnten gehört oder auch nicht.

  3. Bürgerfreund schreibt:

    Wo bleibt hier denn Mr. Soros, er verteilt doch so gerne Migranten???

  4. Lore schreibt:

    Gut so,harte klare Kante zeigen,gegen dies gesteuerte und illegale Karawane!

  5. ABEL schreibt:

    Die Regierung der USA steht zu ihren Gesetzen!
    Aber welche Rolle spielt dabei der UN- Migrationspakt? Diese Figuren werden es nicht wagen den USA solch einen Fremdherrschaft- Pakt und die damit verbundene Abtretung der nationalen Souveränität aufzuzwingen. Man kann nur hoffen, dass sie hier in Europa ebenfalls am Widerstand der aufrechten Nationen scheitern.
    Nur mal zum Vergleich
    Die USA waren schon immer ein Einwanderungsland.: Die flächenmäßige Bevölkerungsdichte der USA und die der BRD besteht darin, dass die USA erst bei der kompletten Einbürgerung der 1,397 Milliarden Chinesen, auf dieselbe Dichte kommt die hier bereits seit vielen Jahren besteht.

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