Familienministerin bestreitet Zusammenhang von Zuwanderung und Zunahme partnerschaftlicher Gewalt

23. November 2018
Familienministerin bestreitet Zusammenhang von Zuwanderung und Zunahme partnerschaftlicher Gewalt
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Das Thema häusliche Gewalt beschäftigt aktuell sowohl die großen Medien als auch die Politik. Tatsächlich sind fast 140.000 Frauen und Männer im vergangenen Jahr Opfer solcher Gewalt worden, 82 Prozent davon sind laut der „Kriminalstatistischen Auswertung zu Partnerschaftsgewalt 2017“ des Bundeskriminalamts (BKA) weiblich. Die Zahlen der weiblichen Opfer steigen damit kontinuierlich seit Jahren, 2013 waren es noch 100.766 Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden, 2016 bereits 108.956. Dazu kommt noch eine erhebliche Dunkelziffer.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) geht davon aus, daß nur etwa 20 Prozent der Geschädigten Hilfe suchten. „Häufiger als jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet“, teilte Giffey mit. „Diese Zahlen sind schockierend, denn sie zeigen: Für viele Frauen ist das eigene Zuhause ein gefährlicher Ort – ein Ort, an dem Angst herrscht.“

Allerdings bestreitet Giffey vehement, daß es einen Zusammenhang zwischen Zuwanderung und partnerschaftlicher Gewalt gäbe. Schließlich sei der überwiegende Teil der Täter – etwa 67 Prozent – „biodeutsch“.

Auch Medien wie die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) stoßen in dasselbe Horn. „Eine große Debatte über Gewalt gegen Frauen gibt es eigentlich immer nur dann, wenn Menschen mit Migrationshintergrund beteiligt sind“, behauptet etwa die SZ.

Setzt man die Zahlen allerdings ins richtige Verhältnis, dann ergibt sich ein anderes Bild. So stellen die rund 34.000 in Deutschland lebenden Tunesier nur 0,04 Prozent der Bevölkerung, aber 0,5 Prozent der Tatverdächtigen in den Kategorien Mord und Totschlag, Körperverletzungen, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, Bedrohung, Stalking, Nötigung, Freiheitsberaubung, Zuhälterei und Zwangsprostitution. Auch bei der Verteilung der Straftaten auf die Geschlechter gibt es Unterschiede, so sind bei den deutschen Tatverdächtigen 79 Prozent Männer und 21 Prozent Frauen, bei den Türken liegt der Männeranteil bei 89 Prozent und bei Syrern sogar bei 93.

Die „Deutschen mit Migrationshintergrund“ werden in den Statistiken überhaupt nicht berücksichtigt. Bei der seit dem vergangenem Jahr neu in der BKA-Studie aufgenommenen Kategorie Zwangsprostitution sind bulgarische und rumänische Tatverdächtige sogar für die Hälfte der Straftaten verantwortlich. Die Bundesregierung will mit einer erhöhten Zahl von Frauenhäusern dagegenhalten.

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Ein Kommentar

  1. Frank Grossfuss schreibt:

    Wenn 67% der Täter (Bio?-)Deutsch sind, bedeutet das im Umkehrschluss, dass 33% der Täter Ausländer sind.
    Deren Bevölkerungsanteil beträgt aber nur 11,5% (Quelle: Statistisches Bundesamt).
    Was wiederum bedeutet, dass Gewalttaten gegen Frauen bei Ausländern rund 3mal so häufig sind als bei Deutschen.
    Wenn man jetzt noch bedenkt, dass Passdeutsche Straftäter (also „Deutsche“ mit Migrationsvordergrund)statistisch als deutsche Straftäter gerechnet werden, weiß man, wo die Ursachen der Steigerung von Gewalt gegen Frauen liegen.

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