Notfalls mit scharfem Schluß gegen Migranten: Trump zur Verteidigung der US-Grenze entschlossen

3. November 2018
Notfalls mit scharfem Schluß gegen Migranten: Trump zur Verteidigung der US-Grenze entschlossen
International
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Washington. US-Präsident Trump hat jetzt klargestellt, daß er das US-Militär erforderlichenfalls an der Grenze zu Mexiko auf zudringliche Migranten schießen lassen werde.

Mittelamerikanische Flüchtlinge auf dem Weg in die USA hätten mexikanische Polizisten „boshaft und gewaltsam“ mit Steinen beworfen, sagte Trump. „Wir werden das nicht hinnehmen.“ Und: „Wenn sie Steine auf unsere Soldaten werfen, werden unsere Soldaten zurückschlagen.“ Er habe den Soldaten gesagt, sie sollten Steine als „Gewehre“ ansehen.

Trump kündigte zudem für kommende Woche einen Präsidentenerlaß an, mit dem er das Asylrecht verschärfen will. Demnach sollen Flüchtlinge politisches Asyl nur noch dann beantragen dürfen, wenn sie über einen offiziellen Grenzposten eingereist sind. Wer an der Grenze aufgegriffen wird, soll in Zeltlagern untergebracht werden.

Ein solches Vorgehen sei „absolut legal“, stellte Trump klar. „Wir stoppen die Menschen an der Grenze. Das ist eine Invasion.“

Anlaß für die verschärfte Rhetorik des US-Präsidenten sind mehrere tausend hauptsächlich aus Honduras stammende Migranten, die sich derzeit auf dem Weg in Richtung USA befinden. Trump ist entschlossen, sie an der Grenze zu stoppen. (mü)

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