FPÖ wegen Merkel-Rückzug in Feierlaune: „Zeit wird´s!“

30. Oktober 2018
FPÖ wegen Merkel-Rückzug in Feierlaune: „Zeit wird´s!“
Kultur & Gesellschaft
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Während sich die bundesdeutschen Etablierten bereits in salbungsvollen Nachrufen auf die Amtszeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel üben, gibt man sich im benachbarten Österreich weniger pietätvoll. So ist die Ankündigung vom Merkel-Rückzug bei den Freiheitlichen mit unverhohlener Freude aufgenommen worden.

Besonders in Feierlaune zeigte sich FPÖ-Generalsekretär Vilimsky. Der EU-Abgeordnete postete auf Facebook ein Bild, auf dem die Worte zu lesen waren: „‘Wir schaffen das‘-Kanzlerin Angela Merkel kandidiert NICHT mehr! Zeit wird‘s…“ Auf Twitter kommentierte Vilimsky den Rückzug mit dem Wort „Hallelujah“.

Auf Facebook fügte Vilimsky seinem Post noch hinzu: „Fakt ist: Eine falsche Zuwanderungspolitik hat Konsequenzen. Die Menschen lassen sich nicht länger für dumm verkaufen. So einfach ist das…!“

 

Bildquelle: Pixabay

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4 Comments

  1. Wolfgang Schlichting schreibt:

    Ganz so einfach sehe ich das nicht, Merkel macht Platz für eine Koalition aus Union, Grünen und FDP und da die Grünen in Sachen „Import von Ausländern“ noch erheblich radikaler sind als die SPD, werden Tag für Tag erheblich mehr Ausländer nach Deutschland kommen, als es derzeit der Fall ist.

  2. Eidgenosse schreibt:

    Die AfD muss anders als die FPÖ sehr aufpassen. Da sich manche AfD Funktionäre gerne in der Rolle der „besseren“ CDU gefallen, kann die AfD schnell als überflüssig gelten. Natürlich wird sich die glibberige Quallen-artige CDU/CSU NICHT ändern aber sie wird so tun. Friedrich Merz mag wirtschafts- und finanzpolitisch ganz gute Ideen haben – er wird genauso wie Bossbach gar nichts an der verrotteten CDU (Alliierten-Partei)ändern. Und die AfD muss sich entscheiden, ob sie Trittbrettfahrer eher akzeptiert als die Echten – wie etwa Höcke.

  3. Bernd Sydow schreibt:

    Die Freude und Begeisterung der FPÖ respektive ihres Generalsekretärs Vilimsky über die Ankündigung von Angela Merkel, nicht mehr für den Parteivorsitz der von ihr sozialdemokratisierten CDU zu kandidieren, kann ich nicht teilen. Das bedeutet hinsichtlich der politischen Entwicklung in Deutschland nämlich überhaupt nichts! Erstens bestimmt nicht der Vorsitzende einer Regierungspartei die Richtlinien der Politik – dieses Privileg besitzt allein der Kanzler -, und zweitens hat Merkel verkündet, bis zum Ende der Legislaturperiode, also bis Herbst 2021!, Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland bleiben zu wollen (dahinter steckt neben einem außerordentlichen Machtwillen auch eine unerhörte Arroganz!). Man muß sich nur einmal vor Augen führen, welchen weiteren Schaden sie für unser Volk und Land bis dahin noch anrichten kann.

    Das Wahlergebnis der Merkel-CDU bei der Hessenwahl war das schlechteste der hessischen CDU seit 1966! Aber trotzdem kam niemandem in den Sinn, daß der Grund dafür das Totalversagen von Merkel in der „Flüchtlings“- und Zuwanderungspolitik ist. Und niemandem fällt auf, daß Merkel ihren vor dem Deutschen Bundestag geleisteten Amtseid – „… Schaden vom deutschen Volk abzuwenden …“ bereits mehrfach gebrochen hat. Niemand (von den Altparteien und von den System-Medien) fordert, Merkel solle daraus die Konsequenzen ziehen und als Kanzlerin zurücktreten.

    „… Die Menschen lassen sich nicht länger für dumm verkaufen …“, so Vilimsky. Nun, ich glaube, hier irrt er sich.

    • Bernd Sydow schreibt:

      Entschuldigung, kleine Korrektur: „Das Wahlergebnis der Merkel-CDU … war das schlechteste …“. Es muß natürlich heißen: „… ist das schlechteste …“.

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