Trump kritisiert männerfeindliches Sexualstrafrecht: „Man kann angeklagt werden, bevor man seine Unschuld bewiesen hat“

6. Oktober 2018
Trump kritisiert männerfeindliches Sexualstrafrecht: „Man kann angeklagt werden, bevor man seine Unschuld bewiesen hat“
Kultur & Gesellschaft
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Washington. Neben vielem „Umstrittenen“ und mitunter auch Abwegigem spricht US-Präsident Trump auch immer Wieder Dinge aus, die die politisch Korrekten dies- wie jenseits des Atlantiks auf die Palme bringen.

Jetzt hat Trump vor dem Hintergrund der Debatte um Mißbrauchsvorwürfe gegen den Supreme-Court-Kandidaten Brett Kavanaugh erklärt, daß er junge Männer in den USA generell gefährdet sieht. „Es ist eine beängstigende Zeit für junge Männer in Amerika“, sagte Trump Medienberichten zufolge. „Man kann angeklagt werden, bevor man seine Unschuld bewiesen hat.“ Auf die Frage nach einer Botschaft an junge Frauen, sagte der Präsident: „Frauen geht es sehr gut.“

Tatsächlich sind Frauen in zahlreichen westlichen Ländern gerade im Bereich des Sexualstrafrechts mittlerweile knallhart privilegiert. In Schweden etwa ist seit einigen Monaten das sogenannte „Einverständnisgesetz“ in Kraft, dem zufolge Frauen grundsätzlich ihre Zustimmung zum Sex dokumentieren müssen – Sex ohne diese Zustimmung wird grundsätzlich als „Vergewaltigung“ geahndet. Aber auch in Deutschland hat der Gesetzgeber mit der letzten Änderung des Sexualstrafrechts eine Umkehrung der Beweislast vorgenommen – in Fragen sexueller Gewalt oder Belästigung muß inzwischen grundsätzlich der angeklagte Mann seine Unschuld beweisen, nicht – wie früher – das angebliche Opfer das behauptete Vergehen des Beschuldigten. (mü)

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4 Comments

  1. Bernd Sydow schreibt:

    Zwar kenne ich mich in der US-Strafprozeßordnung nicht aus, aber hier drängt sich mir die Frage auf, weshalb diese anklagende Professorin nicht schon damals, als beide noch Studenten waren, Kavanaugh wegen Vergewaltigung angezeigt hat. Daß sie das erst nach Jahrzehnten tut, wo ihr angeblicher Vergewaltiger von einst dabei ist, zum Richter des Supreme Court, dem obersten Gericht der Vereinigten Staaten, ernannt zu werden, macht sie für mich nicht gerade glaubwürdig – da kann sie so viel Eide schwören wie sie will.

    Ob nach Jahrzehnten noch festgestellt werden kann, ob es sich damals um eine Vergewaltigung oder um freiwilligen Sex – in Schweden hieße das: einvernehmlichen Sex – gehandelt hat, bezweifele ich. Somit steht Aussage gegen Aussage.

  2. Bernd Sydow schreibt:

    Wie die ZDF-Hauptnachrichtensendung „heute“ vermeldete, ist Brett Kavanaugh mit knapper Mehrheit zum obersten Richter der Vereinigten Staaten auf Lebenszeit gewählt worden.

    Mein obiger Kommentar, den ich in Unkenntnis dieses Ereignisses verfaßt habe, ist damit überholt.

  3. Walter schreibt:

    Macht euch mal schlau zum rot-grünen Gewaltschutzgesetz in Deutschland. Das ist doch keinen Deut anders. Wenn die Frau den Behörden die Taschen vollhaut von wegen gefühlter Gewalt und so, dann fliegt der unschuldige Mann für 1/2 Jahr aus der Wohnung und muss seine Unschuld beweisen. Die Unschuldsvermutung ist ein Menschenrecht, aber das gilt für deutsche Männer seit 2001 nicht mehr. Eine direkte Folge des Staatsfeminismus in Deutschland. Es ist so ekelhaft und widerwärtig, dieses feministische Gefleuch.

  4. Franz Josef Strauß schreibt:

    Schweden wird von den Linken stets als „Vorbild“ (Heide Simonis) oder als „Wohlfahrtsstaat“ bezeichnet. Es fragt sich nur für wen? Das erklärte Feindbild linker Weltverbesserer, der „alte weiße Mann“, hat dort Autorität und Rückgrat verloren. Gibt man seinen Kindern eine Ohrfeige, geht es für ein bis zwei Tage in den Knast. Es herrscht totales Gender Equality bereits im Kindergarten. Sex gehört nicht mehr automatisch zur Ehe, der Mann tritt als Bittsteller auf. Es fehlt nur noch das Einverständnisformular, was man sich auf der Homepage des Familienministeriums bei Bedarf herunterladen und Frau Gemahlin rechtzeitig zur Unterschrift vorlegen kann. Demnächst soll es auch die totale Transparenz bei Einkommen und Vermögen geben. Das Finanzamt soll Hinz und Kunz Auskunft geben was Müller oder Meier verdienen. Das ist die schöne neue Welt der linken Spinner!

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