Uni-Professor und Sicherheitsexperte fordert: „Wir brauchen einen Schutzwall für Deutschland“

7. September 2018
Uni-Professor und Sicherheitsexperte fordert: „Wir brauchen einen Schutzwall für Deutschland“
National
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„Illegale Migration, Grenzkriminalität, Terror-Einreise und -Rückkehrer, Waffen- und Drogenschmuggel gefährden den inneren Frieden der Gesellschaft“, sagt Prof. Dr. Martin Wagener  gegenüber der „Bild“-Zeitung. Wagener ist Professor an der „Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung“ in Haar bei München und lehrt im Fachbereich Nachrichtendienste.

In seinem neuen Buch „Deutschlands unsichere Grenze – Plädoyer für einen neuen Schutzwall“ analysiert der Professor die eklatanten Schwächen der deutschen Grenzsicherung und plädiert für eine Sicherung unserer Außengrenzen. Denn: „Der Attentäter von morgen kann jederzeit unkontrolliert die ,grüne Grenze‘ überschreiten.“

Aus Sicht des Sicherheitsexperten wäre eine flächendeckende Sicherung und Kontrolle der deutschen Grenzpunkte möglich, ebenso der „grünen“ Übergänge. „Mit großen Grenzübergangsstellen ließe sich der frei fließende Verkehr reibungslos bewältigen, während Wärmebildkameras, Nummern- und Ausweis-Scanner und etwa 90 000 Grenzschützer die Sicherheit fast unmerklich im Blick hätten“, faßt „Bild“ die Vorschläge Wageners zusammen.

Der Professor errechnete außerdem Kosten von jährlichen 9,3 Milliarden Euro für Grenztruppen sowie einmaligen Bau- und Erweiterungskosten an den Grenzanlagen von einmalig 20 Milliarden Euro. „Zum Vergleich: Die asylbedingten Belastungen des Bundeshaushalts sollen zwischen 2016 und 2021 bei 71,31 Milliarden Euro (ohne Kosten für die Fluchtursachenbekämpfung) liegen“, so Wagener.

Das Buch beinhaltet brisante Passagen, wie beispielsweise diese: „Will Deutschland auch künftig weiter zum Wohle fremder Kulturvölker sowie zum Weltfrieden beitragen, dann muß es sich zunächst einmal selbst schützen“; „Zu diskutieren wäre z. B., ob die Deutschen den Nationalstaat, ihr historisches Erbe sowie den eigenen Kulturraum überhaupt für schützenswert halten. Fällt die Antwort negativ aus, braucht es auch keine neue Grenzanlage“. (sp)

 

Bildquelle: Flickr/Metropolico.org/CC-BY-SA-2.0

 

 

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Ein Kommentar

  1. Lore schreibt:

    Er hat recht,aber wer hört auf ihn?Der muss aufpassen,dass er nicht „zwangsbefördert“ wird und irgendwo zum Akten sortieren im Keller landet.

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