Lega will Geburtenrate steigern: „Flüchtlinge“ sollen Familienpolitik mitfinanzieren

10. August 2018
Lega will Geburtenrate steigern: „Flüchtlinge“ sollen Familienpolitik mitfinanzieren
International
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Rom. Seit Jahrzehnten sinkt in Italien die Geburtenrate. Jetzt hat sich die Lega, die in der neuen italienischen Regierung unter anderem den Familienminister stellt, ein neues Konzept ausgedacht, um dem Geburtenschwund endlich entgegenzuwirken.

Besonderer Clou daran: in Italien lebende Migranten sollen das Konzept zu einem guten Teil mitfinanzieren – durch eine neue Steuer, die künftig auf die Geldüberweisungen der in Italien lebenden Migranten und „Flüchtlinge“ in ihre Heimatländer erhoben werden soll.

Gleichzeitig sollen Familien mit mehreren Kindern in den Genuß umfangreicher Steuererleichterungen kommen. Auch ein Bau-Kindergeld ist im Gespräch, ebenso weitere Prämien. Auch soll das Betreuungswesen für Kinder ausgebaut und kostenfrei verfügbar werden.

Grundsätzlich möchte die Lega mit ihrer Familienpolitik die traditionelle Familie wieder in den Fokus rücken. Wie Innenminister Salvini in einem Interview mit dem rechten US-Onlinemagazin „Breitbart“ äußerte, wolle man erreichen, daß die Politik der Regierung am Ende der Legislaturperiode mehr an der Zunahme der Geburtenrate bei italienischen Müttern als an den Staatsschulden gemessen werde. (mü)

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