Unchristliche Polemik: Katholische Familienzeitschrift vergleicht Salvini mit dem Satan

9. August 2018
Unchristliche Polemik: Katholische Familienzeitschrift vergleicht Salvini mit dem Satan
International
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Rom. Starker Tobak für eine „christliches“ Medienorgan: die katholische italienische Zeitschrift „Famiglia Italiana“ verglich jetzt den italienischen Innenminister Salvini mehr oder weniger direkt mit dem Satan – sie kombinierte auf ihrer Titelseite ein Bild des Ministers mit der Textzeile „Weiche zurück, Satan!“

Hintergrund ist Salvinis konsequente Haltung in der Migrationspolitik.

In Italien wird das Zitat als inoffizielle Antwort der italienischen Bischofskonferenz sowie einzelner Bischöfe und Ordensinitiativen auf die „aggressiven Töne“ Salvinis und dessen restriktive Haltung in der Asylpolitik gesehen.

Salvini selbst gab in einem Presseinterview zu verstehen, daß er das Titelbild als „geschmacklos“ empfinde. „Ich freue mich über die große Unterstützung, die ich von gläubigen Männern und Frauen erhalte“, betonte Salvini. Nach katholischer Lehre bestehe die Pflicht zur Aufnahme von Migranten nur nach Maßgabe des Möglichen. „Und in Italien ist das Maß voll“, so Salvini. (mü)

 

Bildquelle: Ministry of the Interior – http://www.interno.gov.it/it/ministero/matteo-salvini/CC BY 3.0 it

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3 Comments

  1. Lore schreibt:

    Schon wieder diese Pfaffen,die sollten sich lieber um den Kindesmissbrauch ihrer ach so christlichen Brüder kümmern, und aufklären,Salvini macht das einzig richtige Westeuropa wird zerstört,durch die massive Einwanderung fremder Kulturen überwiegend in die Sozialsysteme, allein in Afrika werden alle paar Minuten 300 Kinder geboren,es muss eine Geburtenkontrolle her und ein Marschallplan für Afrika,aber mit den meisten korrupten Regimen wird das wohl nichts.

  2. Teuderun schreibt:

    Das 8. Gebot des katholischen Gottes:

    „Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.“

    (Nachweis: Internetseite katholisch.de was-sind-die-zehn-gebote)

    Zitat: „Jede Gesellschaft braucht ihre Regeln, denn ohne sie läuft alles drunter und drüber. Das „katholische Grundgesetz“ bilden die Zehn Gebote, die Moses einst auf dem Berg Sinai empfangen hat. Die Zehn Gebote enthalten eine Liste religiöser und ethischer Regeln, die im Judentum und im Christentum eine grundlegende Bedeutung haben.“

    Ethische Regeln. Grundregeln. Aha.
    Die gelten dann wohl nur für andere.

    Die Pfaffen lügen, handeln damit gegen ihre angeblichen Gebote ihres angeblichen Gottes und sind also doch nur Scharlatane.
    Wie können gebildete – anständige – Menschen so dämlich sein, plumpen Lügnern zu folgen?

  3. Einwohnerwehr schreibt:

    Diese Pfaffen und ihre Kirche haben 2000 Jahre lang die Menschen verdummt.Die Kirche gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.

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