Verschleierungsverbot in Dänemark: Erste Geldstrafe wegen Zuwiderhandlung

6. August 2018
Verschleierungsverbot in Dänemark: Erste Geldstrafe wegen Zuwiderhandlung
Kultur & Gesellschaft
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Kopenhagen. In Dänemark ist zwei Tage nach Inkrafttreten des dortigen Verbots von Ganzkörper-Verschleierungen in der Öffentlichkeit eine Geldstrafe gegen eine verschleierte Frau verhängt worden. Nach Polizeiangaben war die 28jährige am Freitag in einem Einkaufszentrum in Horsholm im Nordosten des Landes in ein Handgemenge mit einer anderen Frau verwickelt, die ihr den Niqab herunterreißen wollte.

Beim Eintreffen der Polizei trug sie ihren Niqab wieder. Sie sei daher informiert worden, daß ihr per Post ein Bußgeldbescheid über 1000 Kronen (umgerechnet rund 134 Euro) zugestellt werde, sagte ein Polizeisprecher. Zudem sei sie aufgefordert worden, entweder ihren Ganzkörperschleier abzulegen oder den öffentlichen Raum zu verlassen. „Sie entschied sich für Letzteres“, so der Sprecher.

Vor dem Eintreffen der Polizei hatte es den Angaben zufolge zwischen der 28jährigen und einer anderen Frau Streit gegeben. Videoaufnahmen sollen nun klären helfen, ob die andere Frau ihr den Niqab absichtlich herunterriß. Gegen beide wird wegen Störung des öffentlichen Friedens ermittelt.

Seit Mittwoch ist es in Dänemark verboten, in der Öffentlichkeit eine Burka, die Gesicht und Körper bedeckt, oder einen Niqab, der nur die Augen freiläßt, zu tragen. Auf Verstöße steht eine Geldbuße von 1000 Kronen, Wiederholungstäterinnen droht eine Strafe von bis zu 10.000 Kronen (rund 1340 Euro). Vom Vermummungsverbot betroffen sind auch Masken, Sturmhauben und falsche Bärte. (mü)

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3 Comments

  1. Akizur schreibt:

    Was sind schon 134 Euro Bussgeld? Das zahlen diese Weiber locken von dem Geld, das ihnen der Staat hinten hineinschiebt.Aus Trotz tragen sie dieses Ganzkörperzelt, nicht aus religöser Überzeugung, denn was hat das schon mit Religion zu tun? Dann müssten sich die Mánner auch verhüllen. Und die Babies müssten schon mit diesen Ganzkörperwindeln geboren werden.

  2. Claus schreibt:

    Als diese Verschleierungen in AT verboten wurden, hat ein französischer Geschäftsmann (Moslem) erklärt die verhängten Bußgelder zu übernehmen. Und nun kommen die Dänen mit einer Strafe von 134 € daher. Gut, im Wiederholungsfall wird das Bußgeld dann verzehnfacht, aber auch hier wird sich die Wirkung in Grenzen halten, wenn es in Europa irgendwelche millionenschwere Muselmanen-Gönner gibt, die das dann bezahlen.

  3. Claus schreibt:

    Ach du meine Güte!
    Im Araber-Urlaubsparadies Zell am See kostet das gerade mal 30 €. Die (Araber), die sich solch einen Urlaub leisten können, wird das kaum beeindrucken. Während die eigene Bevölkerung an der Nase herumgeführt wird, lachen die sich darüber doch kaputt.

    Vollverschleierung: Hundert Strafen:
    https://salzburg.orf.at/news/stories/2928087/

    ORF Thema – arabische Gäste in Zell am See (28.07.14):
    https://www.youtube.com/watch?v=1WpTu2QJLus

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