Nach „Rassismus“-Vorwurf: US-Hotelkette muß Millionen-Entschädigungen zahlen

4. August 2018
Nach „Rassismus“-Vorwurf: US-Hotelkette muß Millionen-Entschädigungen zahlen
International
1

In den USA nimmt der Kampf gegen „Rassismus“ inzwischen existenzvernichtende Züge an. Jetzt muß eine Luxus-Hotelkette wegen angeblich „rassistischer“ Diskriminierungen von Angestellten eine Millionen-Entschädigung an Ex-Angestellte aus Haiti zahlen. Die Haitianer seien 2014 während ihrer Arbeit als Tellerwäscher von mehreren Vorgesetzten „Sklaven“ genannt worden und weiteren Diskriminierungen ausgesetzt gewesen, erklärte die US-Behörde für Gleichberechtigung am Arbeitsplatz (EEOC).

Die Luxus-Hotelkette in Miami Beach habe sich nun bereit erklärt, eine Entschädigung in Höhe von 2,5 Millionen Dollar (etwa 2,14 Millionen Euro) zu zahlen, um einen Gerichtsprozeß im US-Staat Florida zu beenden, so die Behörde.

In Zeugenaussagen gaben die Haitianer an, ihnen sei verboten worden, untereinander auf Kreol zu sprechen, während es hispanischen Angestellten erlaubt war, sich auf Spanisch zu unterhalten. Außerdem seien sie für schwere oder unangenehme Aufgaben herausgepickt worden. Letztendlich wurden sie ohne Begründung einfach entlassen.

Zusätzlich zu der Entschädigung verpflichtete sich die Hotelkette, Personal besser auszubilden und in den kommenden drei Jahren der Bundesbehörde eine Überprüfung von Entlassungen zu erlauben. (mü)

diesen Beitrag drucken diesen Beitrag drucken

Ein Kommentar

  1. cui bono? schreibt:

    Die Amis haben (außer Rüstungsindustrie) kaum noch Produktion von irgend etwas, weil man vieles in Billiglohnländer verlagert hat.

    Dafür haben Sie aber Unmengen an Juristen, die ihre Daseinsberechtigung suchen. Sie ziehen dann ihre Shows ab, mit Schadenersatzforderungen jenseit aller Vernunft, verklagen Banken, Autoindustrie und wie hier, Arbeitgeber.
    Egal wen, irgendjemand zahlt…

    Um ca. 1800 waren rund 90 Prozent der 600.000 Bewoh­ner der Insel (heute Haiti + Dom. Republik) Afri­ka­ner, die meis­ten Skla­ven. 1804 wurde Saint Domin­gue zum unab­hän­gi­gen Staat Haiti, die Skla­ve­rei wurde umge­hend abge­schafft. Es entstand sozusagen der 1. Staat der befreiten Sklaven.

    Warum kamen wohl diese „freien“ Haitianer jetzt in die USA – in dieses „rassistisches Land“?
    Weil sie vielleicht daheim nichts auf die Reihe bekommen?
    Als Beispiel Erbeben in Haiti und Erdbeben in Chile vergleichen…
    Und dass man sich nicht in einer Sprache am Arbeitsplatz unterhält, die anderen nicht verstehen, checken die wohl auch nicht.
    Die sind nämlich genauso wie ihre weiten Verwandten in Afrika – nur Kinder machen, tanzen oder herumsitzen. Arbeit ist nichts so ihr Ding.
    Und wenn nicht genug Bananen vom Himmel herabhängen, sind die anderen schuld. Die sind dann „Rassisten“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Facebook Auto Publish Powered By : XYZScripts.com