Salvini sieht sich bestätigt: „Kein einziges Schiff dieser pseudo-humanitären Organisationen“ mehr vor Libyen

8. Juli 2018
Salvini sieht sich bestätigt: „Kein einziges Schiff dieser pseudo-humanitären Organisationen“ mehr vor Libyen
International
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Rom. Der italienische Lega-Innenminister Salvini sieht Erfolge seiner strikten Grenzen-dicht-Politik. Es dürfe „niemand mehr” per Flüchtlingsschiff nach Italien gelangen, erklärte Salvini am Freitag nach einem Treffen mit Libyens Vizepräsident Ahmed Omar Maiteeg und wies darauf hin, daß es „in den vergangenen Stunden kein einziges Schiff von diesen pseudo-humanitären Organisationen in libyschen Gewässern gegeben” habe – es zeige Erfolge, daß italienische Häfen die Einfahrt verweigerten.

Seine Regierung verfolge das Ziel, „daß keine einzige Frau, kein einziges Kind mehr ein Boot besteigen”. Dafür werde „Papa Salvini” schon sorgen, fügte der Chef der Lega-Partei hinzu. Künftig sollten Migranten allenfalls mit dem Flugzeug nach Italien kommen – „vielleicht sogar in der ersten Klasse”.

Zuvor hatte Salvini angekündigt, daß Italiens Häfen den ganzen Sommer für Schiffe von NGOs geschlossen blieben. Salvini wirft den im Mittelmeer kreuzenden Schiffen von „Hilfsorganisationen“ vor, Schlepper dabei zu unterstützen, Migranten nach Europa zu bringen. (mü)

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6 Comments

  1. Pack schreibt:

    Jedes Geschäftsmodell verliert einmal seine Grundlage!

  2. Akizur schreibt:

    Nun, dann kommen diese Asylanten eben mit dem Flugzeug. Geld haben sie ja. Ein Flug von LYbien nach Europa ist sicher billiger als ein Platz in einem unsicheren Schlepperschlauchboot.

  3. Wolfgang Schlichting schreibt:

    Flugtickets von Tripolis nach Berlin kosten zwischen 588,00 und 1.200,00 Euro und „Asyl“ schreien kann man auf dem Berliner Flughafen genau so laut, wie in einem italienischen Hafen.

  4. Mike Hunter schreibt:

    Naja, die sind jetzt etwas weiter nach Westen gezogen und sammeln dort vor Algerien, Tunesien und Marokko ihre Schäfchen auf, nachdem Merkel den Spaniern viel Geld versprochen hat, wenn sie ihre Landsleute noch mehr quälen indem sie Kulturbereicherer ins Land lassen. Die Soziregierung in Spanien ist ein unsägliches Pack, das sich von uns kaufen lässt.

  5. Waltrun Esch schreibt:

    Ohne Schlepper-Kähne im Mittelmeer und ohne grenzenloses Multimiststück hierzulande würde sich niemand auf Meer gelockt fühlen.

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