Rätselraten um ein Bild: „Flüchtlings“kleidung als toxischer Sondermüll?

6. Juli 2018
Rätselraten um ein Bild: „Flüchtlings“kleidung als toxischer Sondermüll?
International
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Kürzlich sorgten Bilder für erhebliches Medienaufsehen, die angeblich von „Flüchtlingen“, die mit dem Hilfsschiff „Aquarius“ nach Spanien gebracht worden waren, weggeworfene gespendete Kleidung zeigten. Weil politisch Korrekte „Fake News“ witterten – „Flüchtlinge“ sind bekanntlich schutz- und hilfsbedürftig –, stellte das Korrektur-Portal „Correctiv“ Nachforschungen an und fand heraus, daß die Kleidung gar nicht von „Flüchtlingen“ entsorgt worden war.

Vielmehr habe das Rote Kreuz die Entsorgung der Kleidung angeordnet. Die  Maßnahme sei „Teil eines vorbeugenden Gesundheitsprotokolls”. In diesem Zusammenhang wurde das spanische Rote Kreuz zitiert, wonach „die Kleidung vom Roten Kreuz zu jeder Zeit bewacht wurde, um eine Übertragung eventueller Krankheitskeime zu verhindern”. Anschließend werde das Sammelgut durch einen speziellen Service zerstört, „so daß die Kleidung unmöglich irgendwo hingelangen kann”.

Beobachter fragen sich jetzt, warum die für „Flüchtlinge“ gesammelte und/oder von „Flüchtlingen“ getragene Kleidung dieser Sonderbehandlung unterzogen werden muß und ob möglicherweise hochgefährliche Krankheitskeime im Spiel sind. Das Korrektur-Portal „correctiv“ bringt zu dem Fall nur ein einziges Foto und betont, es sei „aus dem Zusammenhang“ gerissen. Genauere Rückschlüsse, in welchem Umfang und aus welchen medizinisch-hygienischen Gründen „Flüchtlings“-Kleidung entsorgt wird, kann die Öffentlichkeit nicht ziehen.

Das spanische Online-Portal casoaislado.com zitiert freilich das Rote Kreuz und illustriert die Abbildung mit der Bildunterschrift: „de un solo uso” – „von einem einmaligen Gebrauch“. Das Rätselraten um die geheimnisvolle Kleiderentsorgung kann weitergehen. (mü)

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4 Comments

  1. Wolfgang Schlichting schreibt:

    Rein logisch hätte die Schiffsbesatzung nebst „Flüchtlingen“ sofort unter Quarantäne gestellt werden müssen, weil die hochgefährlichen Keime, Viren, oder sonstige „Mitbringsel“ zuerst die Menschen und danach die von ihnen getragene Kleidung befallen.

  2. Akizur schreibt:

    Man sollte nicht sagen, dass Merkels Gäste keine Gastgeschenke mitbringen.
    Doch, das tun sie. Um sich für ihre Aufnahme in Europa dankbar zu erweisen, bringen sie uns ihre exotischen Krankheiten mit, die man hier lángst überwunden zu haben glaubte. Da sagen wir doch danke für diese netten Mitbringsel.

  3. Eidgenosse schreibt:

    Als diese reale Problematik eingeschleppter Krankheiten von der AfD im Bundestag thematisiert wurde, gröhlte das dumme grüne Pack wieder einmal unüberhörbar. Ich wünsche diesem Hofreiter und seiner Bande viele schöne multiresistente Keime und ein besinnliches Dahinsiechen. Vielleicht lernen diese Figuren dann etwas dazu.

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