Politische Korrektheit in Schleswig-Holstein: Jurist darf nach Äußerungen zum Sexualunterricht an Schulen nicht Verfassungsrichter werden

2. Juli 2018
Politische Korrektheit in Schleswig-Holstein: Jurist darf nach Äußerungen zum Sexualunterricht an Schulen nicht Verfassungsrichter werden
Kultur & Gesellschaft
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Kiel. Christian Winterhoff, Hamburger Rechtsanwalt und Rechtswissenschaftler, darf doch nicht Landesverfassungsrichter in Schleswig-Holstein werden. Der Richterwahlausschuß hat wenige Tage vor der Abstimmung über Winterhoffs Berufung im Landtag seine Nominierung zurückgezogen. Die „Lübecker Nachrichten“ berichten, Winterhoffs kritische Haltung zum Sexualunterricht an Schulen solle dafür der Grund sein. „Schulischer Unterricht mit dem Ziel, die Schüler zur – im Sinne einer Befürwortung verstandenen – Akzeptanz jeglicher Art von Sexualverhalten zu erziehen“, sei verfassungswidrig, hatte der Jurist vor zwei Jahren in einem Gutachten geschrieben.

Diese Thesen verteidigte Winterhoff auch im vergangenen Jahr in seinem Vortrag auf dem „Symposium Sexualpädagogik der Vielfalt – Kritik einer herrschenden Lehre“. Organisator dieses Symposiums war das Aktionsbündnis „Demo für alle“, welches sich gegen die Verankerung der Gender-Ideologie und Frühsexualisierung in Schullehrplänen einsetzt. Während die CDU Winterhoff als Kandidaten vorschlug, lehnten die Grünen ihn rundherum ab. So berichten die „Lübecker Nachrichten“ weiter, daß sich laut dem Grünen-Landtagsabgeordneten Rasmus Andresen ein Kandidat für ein solch herausragendes Amt nicht im Vorfeld schon zum Sprachrohr von Menschenfeinden und Rechten machen dürfe. (tw)

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5 Comments

  1. O. Prantl schreibt:

    Die Grüneninnen kümmern sich sehr konsequent um Frischfleisch, allerdings nicht in der Zuständigkeit des Lebensmittelrechts.

  2. Dr. W. Schauerte schreibt:

    Ist doch klar: Rot- grün ist Garant für Meinungsunfreiheit, Bevormundung, Dummheit
    und Faschismus

  3. Norbert N. schreibt:

    Wer hat die naturwidrigen und völkerfeindlichen UN-Menschenrechte gemacht, an die sich manche Juristen über das amtlich schwer Vermeidliche hinaus so gefügig klammern?

  4. Silke Terra schreibt:

    Wer Kinder vor den (Ver)bildungsplänen der Pädogrünen schützen will, wird von diesen Kinderschändern als Menschenfeind bezeichnet. Deutschland hat sich unter der grünen Kanzlerin in ein zunehmend totalitäres System entwickelt. Die Grünen wüten überall im Land, und selbst der Versucht, Kinder vor ihnen zu schützen, wird in das absurde Gegenteil verkehrt. Heute werden zarte Kinderseelen dem kranken, grünen Zeitgeist geopfert.

  5. Axel Heinzmann schreibt:

    Gerade tobt die „linksliberade“ Hetze gegen das polnische Regime wegen dessen Bemühungen, Erblasten aus komunistischen Zeiten loszuwerden – und nun das!

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