Türkische Gemeinde in Deutschland fordert mehr Wahlrechte und leichteren Weg zur Staatsbürgerschaft

29. Juni 2018
Türkische Gemeinde in Deutschland fordert mehr Wahlrechte und leichteren Weg zur Staatsbürgerschaft
Kultur & Gesellschaft
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Vor einer pauschalen Verurteilung der Türken in Deutschland als Anti-Demokraten warnte der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Sofuoglu, im „Deutschlandfunk“. Hintergrund ist der Umstand, daß zwei Drittel (rund 66 Prozent) der in Deutschland wahlberechtigten Türken für den umstrittenen türkischen Präsidenten Erdogan votierten, was deutlich mehr Prozentpunkte als in der Türkei (52,5 Prozent) waren.

Laut Sofuoglu gehe es vielen der Erdogan-Wähler in Deutschland gar nicht darum, was genau sie wählen, sondern vielmehr darum, überhaupt wählen zu können. Daher müsse der Weg zur politischen Mitbestimmung der hier lebenden Türken geöffnet werden, etwa durch ein Wahlrecht auf Bundes- und Landesebene sowie in den Kommunen. Laut ihm müsse auch der Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft verkürzt werden. Er sieht sowohl die Politik als auch Migrantenorganisationen und Medien in der Pflicht. (tw)

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6 Comments

  1. Krack schreibt:

    Natürlich nicht. Außerdem sind Türken benachteiligt und man ermittelt nicht gegen sie bei Straftaten. Eine Schande im „Rechtsstaat“?

  2. Dr. W. Schauerte schreibt:

    Prinzipiell sollen die Türken zurückgehen. Wir brauchen sie nicht auch noch in unseren Institutionen. Es gibt schon genug Querschläger und Özils.
    Die sollen dem Kalifen die Stange halten

  3. Erolennah schreibt:

    Immer diese Forderungen, würde man uns als Deutschen in der Türkei lebenden auch diese unverschämten Forderungen zugestehen? Wohl eher nicht.

  4. Realist schreibt:

    Natürlich. Das wird die Integration und Identifikation mit Deutschland natürlich verbessern. Dazu sollten noch alle Familien von Migranten nachreisen können. Und natürlich auch Großeltern und Verwandte. Diese Argumente verfangen sicherlich bei allen Altparteien.

  5. cui bono? schreibt:

    Warum? Schon wieder eine Extra-Wurst?

    Gesetze sollen für alle gleichermaßen gelten – auch für die ewigen Forderer!

  6. Olsen schreibt:

    Man kann diese dauerbeleidigten Heulsusen nicht mehr ertragen. Es gibt keine Integration. Es gibt maximal Parallelgesellschaften. Kein Türke, o.Ä. hat sich jemals integriert. Go Home, Türke! Da kannst du deinem Gott frönen. Oder wer immer dieser Zwerg ist…

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