Neue Posse um Syrien-„Flüchtlinge“: Deutsche Ausweisdokumente auf dem Schwarzmarkt in Syrien

11. Juni 2018
Neue Posse um Syrien-„Flüchtlinge“: Deutsche Ausweisdokumente auf dem Schwarzmarkt in Syrien
International
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Damaskus. Die anhaltende Dauerposse um Hunderttausende syrischer „Flüchtlinge“, die in Folge der Grenzöffnung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel 2015 und in den folgenden Jahren nach Deutschland kamen, wird um ein weiteres Kapitel reicher: inzwischen geben immer mehr Syrien-„Flüchtlinge“ ihre Pläne auf, sich in Deutschland niederzulassen, und kehren stattdessen nach Syrien zurück. Dabei nehmen sie häufig auch die von den bundesdeutschen Behörden ausgestellten Dokumente mit. Diese sind auf den Schwarzmärkten in Syrien inzwischen heißbegehrt und können mehrere hundert Euro einbringen. In den meisten Fällen werden sie an Schlepper verkauft – oft an genau jene, die den vorgeblichen „Flüchtlingen“ schon einmal halfen, illegal nach Europa zu gelangen.

Der Preis hängt von der Art des Dokuments ab und liegt zwischen 150 Euro und mehr als 2000 Euro. Manche Ausweise müssen gefälscht werden, etwa durch den Austausch eines Fotos. In solchen Fällen sind die Preise etwas niedriger.

Den europäischen Anti-Terror-Behörden bereitet die Geschäftemacherei mit deutschen Dokumenten inzwischen Kopfzerbrechen, denn die Dokumente können auch in Hände von gewaltbereiten islamisten gelangen, die dadurch mit falschen Identitäten nach Europa reisen können. Medien zitieren dazu einen namentlich nicht genannten Beamten aus Deutschland mit den Worten: „Wir wollen keine Alarmstimmung verbreiten, aber das Gefahrenpotential ist relativ groß. Wir müssen diese Entwicklung genau im Auge behalten, damit Terroristen keinen Zutritt in den Schengenraum bekommen.“

Eine ähnliche Gefahr geht auch von rund 11.000 syrischen Blanko-Reisepässen aus, die der IS Ende 2017 erbeutet hat.

Wie viele deutsche Dokumente auf den Schwarzmärkten in Syrien – und auch in der Türkei – mittlerweile erhältlich sind, ist unbekannt. (mü)

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Ein Kommentar

  1. Wolfgang Schlichting schreibt:

    Viel Wirbel um nichts, an den deutschen Grenzen reicht immer noch das Wort „Asyl“, um ohne Kontrolle von personenbezogenen Dokumenten im Asylantenparadies aufgenommen zu werden und daran wird sich auch nicht ändern.

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