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Ausufernder Asyl-Ansturm bringt Kommunen zur Verzweiflung: Bielefeld muß 18,4 Millionen Euro aus eigener Tasche zahlen

Bielefeld. Zwar erhält Bielefeld, wie alle Kommunen in NRW, seit dem Jahr 2017 exakt 866 Euro pro Monat pro zugewiesenem Asylbewerber, dennoch muß die Stadt enorme Folgekosten selbst tragen. Für 2017 sind insgesamt Kosten in Höhe von 71,8 Millionen Euro verzeichnet, 18,4 Millionen davon mußte die Stadt aus eigenen Mitteln, letztlich also Steuern der Bürgern, finanzieren.

Die Kommune hofft daher auf eine Erhöhung der Kopfpauschale des Landes und findet dabei Unterstützung durch andere Kommunen. Die Universität Leipzig soll jetzt die Zahlen wissenschaftlich auswerten, um auf deren Grundlagen die Landesmittel noch für das laufende Jahr anzupassen. (tw)