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Netanyahu setzt weiter auf Konfrontation: „Werden Iran stoppen – notfalls mit Krieg“

Tel Aviv. Der israelische Präsident Netanyahu übt sich weiter im Säbelrasseln und wettert gegen Iran. In einer Kabinettssitzzung zeigte er sich jetzt fest entschlossen, dem Iran in Syrien Einhalt zu gebieten, auch wenn dies Krieg bedeute. „Besser jetzt als später“, sagte Netanyahu. Deshalb werde ein bevorstehendes Treffen mit dem russischen Präsidenten Putin von „besonderer Bedeutung“ sein.

Israel werde keine militärische Präsenz des Irans vor seiner nördlichen Grenze dulden, sagte Netanyahu. Das Treffen mit Putin in der kommenden Woche werde besonders wichtig sein, „denn der Iran bemüht sich immer intensiver um den Aufbau seiner militärischen, gegen Israel ausgerichteten Präsenz in Syrien“. Der israelische Regierungschef beschuldigte die iranischen Revolutionswächter, Drohnen, Luftabwehrsysteme und Boden-Boden-Raketen nach Syrien zu verlegen.

Netanyahu hatte den Iran erst kürzlich beschuldigt, umfangreiche Forschungen zum Bau einer Atombombe für einen möglichen künftigen Gebrauch heimlich aufbewahrt und dadurch gegen das internationale Atomabkommen verstoßen zu haben. Die IAEO hält die israelischen „Beweise“ für nicht stichhaltig. (mü)