Polizeigewerkschaft zu Asyl-Ankerzentren: „Wir müssen mit dem Schlimmsten rechnen“

7. Mai 2018
Polizeigewerkschaft zu Asyl-Ankerzentren: „Wir müssen mit dem Schlimmsten rechnen“
National
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Osnabrück. Zäune, Fluchträume für Mitarbeiter und Videoüberwachung – die Liste der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) ist lang. Nach einem Großeinsatz der Polizei in einem Asylbewerberheim in Ellwangen hat die DPolG entsprechende Sicherheitsvorkehrungen für die geplanten Ankerzentren gefordert. „Wir müssen mit dem Schlimmsten rechnen“, sagte deren Vorsitzender Rainer Wendt der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Die Ankerzentren brauchen eine sorgfältige Vorbereitung. Die Sicherheit der Einsatzkräfte muss dabei oberste Priorität haben“.

Dazu seien laut Wendt auch Eingangsschleusen für Waffen- und Drogenkontrollen notwendig. Forderungen kommen nicht nur von Wendt, sondern auch vom niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius (SPD). Bundesinnenminister Seehofer (CSU), auf den die Idee der Ankerzentren zurückgeht, soll nun konkrete Vorschläge zu deren Gestaltung vorlegen. „Die Vorfälle in Ellwangen sollten jetzt nicht dazu führen, die Idee der Ankerzentren vom Tisch zu fegen“, sagte Pistorius der „Berliner Zeitung“. Diese könnten „vielleicht sogar ein Erfolgsmodell werden“. Aber die Vorfälle zeigten, „dass wir sehr genau miteinander besprechen müssen, wie diese aussehen“.

 

Bildquelle: Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG)

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5 Comments

  1. Lotse schreibt:

    Also,den Doppelkassierer Wendt müsst ihr ja wirklich nicht als Moralapostel

    zu Wort kommen lassen,denn das ist ja den Bock zum Gärtner machen.

    da hättet ihr ja auch Martini Schulz aktivieren können.

    ich verstehe euch nicht,echt.

  2. Axel Heinzmann schreibt:

    Einwanderungsgesetz, Ankerzentrum … alles Volksverarschung mit dem Ergebnis, uns noch mehr Ausländer aufzuhalsen. Warum eigentlich ANKERzentrum? Kenne nur Zusammenhänge mit ankern, vor Anker gehen, Anker werfen, Ankerplatz… Kurzum : Leute die nicht hierher gehören, könnten so meinen, bei uns um so fester Fuß fassen zu können. Und daß das nur Drehhofers orwellsches Neusprech sein könnte, will ich nicht glauben. Die sind, voran die CSU, zu doof, um so hinterfotzig gegen Gutmenschentum zu sein. Nur gegen rechts….!

  3. vafti schreibt:

    Ja, Herr Wendt sagt die Wahrheit !
    Ich würde mich sofort hinter ihn stellen,wenn unser politisches Ziel,
    die Interessen des dt.Volkes im Vordergrund stehen,
    erfüllt und geschützt werden !

  4. Sack schreibt:

    Sand in die Augen streuen …
    Abgeschoben wird kaum einer, dafür kommen immer mehr …
    In zehn Jahren hat sich das alles erledigt, da bekommen die, die schon länger hier sind, den Todesstoß …
    Natürlich alles böse Propaganda …
    Nun warten wir ‚mal ab!

  5. Rudolf Stein schreibt:

    Es beginnt sich abzuzeichnen, wie diese Zentren aussehen werden: streng bewachte Sammelpunkte für Leute, die einst der Einladung der AM gefolgt sind und nun nicht mehrwegzubringen sind. Diese Sammelpunkte werden einerseits Glanzlichter staatlichen Versagens dieses Landes sein und andererseits Trojanische Pferde, aus denen eines nicht fernen Tages die Gotteskrieger Allahs ausbrechen werden, um ihren religiösen Traum zu verwirklichen. Ankerzentren sind die freiwillige Abgabe staatlichen Territoriums flächenmäßig und administrell an eine religiös-staatliche Macht, die sich hier im Lande etablieren kann.

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