Balkanroute wieder dicht: Serbisches Militär gibt Grenzsicherung an die Polizei ab

5. April 2018
Balkanroute wieder dicht: Serbisches Militär gibt Grenzsicherung an die Polizei ab
International
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Belgrad. Weil kaum noch „Flüchtlinge“ über die sogenannte Balkanroute nach Westeuropa kommen, hat sich das serbische Militär von den Grenzen zu Bulgarien und Mazedonien inzwischen wieder zurückgezogen. Jetzt sei dort wieder ausschließlich die Polizei für die Grenzsicherung zuständig, berichteten Medien am Dienstag in Belgrad.

Auch in den Nachbarländern Serbiens waren Soldaten als Verstärkung für die Polizei eingesetzt worden, nachdem 2015 und 2016 als Folge der Grenzöffnung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel mindestens 1,7 Millionen „Flüchtlinge“ über diesen Transitweg nach Österreich und Deutschland gelangt waren. Vor allem Ungarn und Mazedonien hatten daraufhin mit hohen Grenzzäunen den Migrantenansturm gestoppt.

Der „Flüchtlings“zustrom ist nach der Schließung der Balkanroute und dem EU-Türkei-Flüchtlingspakt größtenteils eingedämmt. Migranten versuchen nun vor allem auf verschiedenen Routen über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. (mü)

 

Bildquelle: MTI

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2 Comments

  1. Emma schreibt:

    Die neue Balkanroute führt über BULGARIEN !!!
    Wird aber verschwiegen, warum wohl ?!

  2. Bernd Sydow schreibt:

    Im Grunde ist es zweitrangig, daß die „klassische“ Balkanroute von „Flüchtlingen“ weit weniger frequentiert wird als früher. Es ist wie in der Natur, wird bspw. Ameisen ihre „Ameisenstraße“ versperrt, suchen und finden sie eine neue. Der AfD-Co-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland wies unlängst in einer Bundestagsrede darauf hin (sinngemäß): „Aufgrund unzureichender Grenzkontrollen kommen weiterhin tausende Illegale nach Deutschland, und Ihre Regierung, Frau Merkel, unternimmt nichts dagegen!“.

    Per Definitionem und laut Grundgesetz (Art.16a) sind alle in Deutschland Asyl Fordernden, die über den Landweg gekommen sind, illegale Eindringlinge, denn unser Land ist ausschließlich von sicheren Drittstaaten umgeben. Entscheidender ist aber, inwieweit das Instrument der Abschiebung bzw. Zwangsrückführung bei Nicht-Aufenthaltsberechtigten Anwendung findet – und hier hapert es ganz erheblich! Und was die Berichterstattung der zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Massenmedien zu diesem Themenkomplex anbelangt, kann selbige nur als bewußte Täuschung der deutschen Öffentlichkeit umschrieben werden!

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