Strache spricht Klartext: „Kopftuchverbot an Kindergärten und Volksschulen muß her!“

2. April 2018
Strache spricht Klartext: „Kopftuchverbot an Kindergärten und Volksschulen muß her!“
National
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Wien. Der österreichische Vizekanzler und FPÖ-Vorsitzende Heinz-Christian Strache setzt erneut Akzente in der Ausländerpolitik und will künftig islamische Kopftücher an Kindergärten und Volksschulen verbieten. Dies sei neben Deutsch vor der Schule „der zweite notwendige Schritt, die Integration sicherzustellen“, erklärte Strache.

Strache betrachtet das Kopftuchverbot in Kindergärten als Maßnahme, damit „die Mädchen in ihrer Entwicklung bis zum zehnten Lebensjahr geschützt sind und sich frei entwickeln und integrieren können“. Das Kopftuch habe in Kindergärten und Volksschulen nichts verloren, sagte der Vizekanzler.

In einem Gespräch mit der österreichischen „Kronen“-Zeitung vertritt Strache die Ansicht, das Kopftuch trenne die Kinder voneinander und verhindere die Integration. Wörtlich: „Das spielt dem politischen Islam in die Hände, der schon heute gefährliche Parallelgesellschaften in diversen Vereinsstrukturen geschaffen hat.“ Wenn man nicht bei den jüngsten Kindern anfange, dagegenzusteuern, dürfe man sich nicht wundern, wenn „wir sie als Jugendliche bereits verloren haben“. (mü)

Bildquelle: Wikimedia/Gregor Tatschl/CC BY-SA 2.0

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3 Comments

  1. Gerd Soldierer schreibt:

    Dr. Kneissl: Zitat: Das Kopftuch gehört zum politischen Manifest des Islam.
    Wieso also Schutz nur bis 10 ? Schutz muß es geben vor den Unterweisungen
    mit den Begriffen des politischen Islam : Kuffar, Apostat, Märtyrer, Dschihad
    Herr Strache muß nachlegen, bisher spielt er in der Sandkiste.

  2. Eidgenosse schreibt:

    Die Kneissl – ich weiss nicht. Jedenfalls spricht mir Strache zuviel von Integration anstatt von Rückführung. Illegale, egal welchen Alters, gehören nach Hause. Ich fand auch einige gute Definitionen bei einigen AfD Politikern: Nicht Integration schützt unsere Identität sondern allenfalls Assimilation. Integration bedeutet, dass wir uns jedenfalls teilweise, anpassen müssen. Also haben wir die Ausländerviertel in den Grosstätten zu akzeptieren. Wirklich? Der Meinung bin ich nicht.

  3. Paul Buchfeld schreibt:

    „Strache betrachtet das Kopftuchverbot in Kindergärten als Maßnahme, damit „die Mädchen in ihrer Entwicklung bis zum zehnten Lebensjahr geschützt sind“ Das ist reiner Etikettenschwindel, Kinder tragen eh noch keine Kopftücher sondern soviel wie ich weiß mit 11 oder 12 jedenfalls sobald die Mädchen in die pubertierende Phase kommen. Ich habe bisher noch keine Mädchen im Alter bis 10 mit einem Kopftuch gesehen. Wenn er wirklich ein Kopftuchverbot will, dann auch für Erwachsene. Er sollte sich vielmehr für eine gesteuerte Ausländerrückführung einsetzen. Dann erübrigt sich das Kopftuchverbot.

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