Visegrad-Länder: Familienförderung statt Zuwanderung – Huldigung der traditionellen Ehe

31. März 2018
Visegrad-Länder: Familienförderung statt Zuwanderung – Huldigung der traditionellen Ehe
International
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Budapest. Die Visegrad-Staaten – Ungarn, Polen, die Slowakei und die Tschechische Republik – sind sich im Ziel einer wirkungsvollen Familienförderung einig. Das wurde jetzt auf einer Podiumsdiskussion in Budapest unter dem Motto „Starke Familien für ein starkes Europa“ deutlich, die vom ungarischen Minister für Humanressourcen (!), Zoltán Balog, moderiert wurde. Die wirtschaftliche Entwicklung sollte Hand in Hand mit der Unterstützung von Familien gehen, sagte Balog und präzisierte, daß es zwar wichtig sei, die Geburtenzahlen zu erhöhen, aber „auf verantwortungsvolle Weise“. Er fügte hinzu, daß „eine Steigerung der Wertschätzung und des Ansehens der Ehe die größte Errungenschaft der letzten Jahre war“.

Die polnische Familien- und Arbeitsministerin Elzbieta Rafalska sagte, daß demographische Probleme nicht durch Zuwanderung, sondern durch eine höhere Geburtenzahl gelöst werden könnten, und fügte hinzu, daß ihre Regierung „bedingungslose“ Unterstützung für alle Familien gewährleiste. Sie bezeichnete die ungarische Familienpolitik als Meßlatte und sagte, daß Polen von der ungarischen Regierung „viel gelernt“ habe.

Die tschechische stellvertretende Ministerin für Sozialpolitik Jana Hanzlíková kritisierte eine alternde tschechische Gesellschaft und unterstrich das Ziel der Prager Regierungspolitik, daß „Kinder in gut funktionierenden Familien aufwachsen“, in denen die Eltern Beruf und Privatleben vereinbaren könnten.

Auch der slowakische Staatssekretär für Arbeit und Soziales Boris Ondrus unterstrich, daß der Aufbau effizienter Familienhilfemechanismen für seine Regierung eine Priorität darstelle, insbesondere im Hinblick auf die Bereitstellung von Anreizen für junge Menschen, Kinder zu bekommen. Die slowakischen Maßnahmen sollten sicherstellen, daß „Kinder nicht zu einem Haushaltsdefizit führen“. (mü)

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Ein Kommentar

  1. Gerd Soldierer schreibt:

    Warum fordert „Zuerst“ nichts zum Thema. Nur berichten ist zu wenig.
    Familien mit Kindern ein „Grundauskommen“ absichern, Sicherheit geben.
    Situationsbedingte Kosten nachweisen u. Einkommen aufstocken auf Mindesthöhe.
    Monetär u. zeitlich fördern, über alle Horizonte, Kombination über Einkommen
    u. Kita u. freie Personen zur Betreuung. Nicht 25 eu mehr für Familien die
    100tausend im Jahr haben.

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