Bundesregierung will jährlich 500 Millionen Euro für Arbeitsplatzprogramme in Dritte-Welt-Ländern ausgeben

29. März 2018
Bundesregierung will jährlich 500 Millionen Euro für Arbeitsplatzprogramme in Dritte-Welt-Ländern ausgeben
Wirtschaft
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Berlin. Mit bis zu 500 Millionen Euro jährlich will die Bundesregierung Arbeitsplätze in verschiedenen Dritte-Welt-Ländern fördern. Damit erhofft man sich eine Unterstützung der freiwilligen Ausreisen aus Deutschland. Projekte sollen unter anderem im Irak, Nigeria, Tunesien und Afghanistan finanziert werden. So sollen etwa mit der Hilfe von Siemens im Irak etwa 5.000 Einheimische und Rückkehrer zu Elektrikern und Energietechnikern ausgebildet werden. Auf diese Weise sollen 20.000 bis 30.000 Asylbewerber zur freiwilligen Rückkehr bewegt werden.

Dabei wird auf die lokale Zusammenarbeit mit der Wirtschaft gesetzt. Durch ein Programm zum Wiederaufbau von Mossul und Tikrit sollen bereit 300.000 Menschen, die vor den Kämpfen gegen den Islamischen Staat in andere Landesteile oder Nachbarländer geflohen waren, in die Region zurückkehrt sein. Andere Rückkehrprogramme haben dagegen weit weniger Erfolg, trotz der Aufstockung der Fördermittel. (tw)

 

Bildquelle: Flickr/Metropolico.org/CC-BY-SA-2.0

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Ein Kommentar

  1. Fernglas schreibt:

    Die 500 Millionen sollten besser dazu verwendet werden die Grenzsicherung auf Vordermann zu bringen. Außerdem könnte noch eine Kampagne in den Medien der
    Herkunftsländer der Wirtschaftsmigranten gestartet werden, die verdeutlicht, dass diese hier nicht willkommen sind, keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben und ohne gültige Papiere sofort in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden. Wenn Australien so etwas fertig bringt, warum dann nicht Deutschland?

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