Filmporträt zur Präsidentenwahl: Putin gegen ewigen Schuldkuld der Deutschen

12. März 2018
Filmporträt zur Präsidentenwahl: Putin gegen ewigen Schuldkuld der Deutschen
International
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Moskau. In einem aktuellen Film-Porträt im Vorfeld der russischen Präsidentenwahl am kommenden Wochenende plaudert Kremlchef Putin über verschiedene Themen aus dem Nähkästchen. So teilt er mit, daß er – trotz mitunter schwieriger deutsch-russischer Beziehungen – regelmäßig Radeberger Bier von Bundeskanzlerin Merkel geschickt bekomme – eine kleine Aufmerksamkeit zur Erinnerung an Putins frühere Geheimdienst-Jahre in Dresden.

Ungleich interessanter ist aber eine Aussage des Kremlchefs über das Verhältnis der Deutschen zu ihrer Geschichte.

Wörtlich sagte er dem Journalisten Andrej Kondraschow: „Ich bin kein Anhänger dessen, daß alle Generationen der Deutschen gezwungen werden, sich Asche aufs Haupt zu streuen und sich zu geißeln wegen der furchtbaren Vergangenheit, die ihr Land, ganz Europa und die ganze Welt erlitten hat.“

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2 Comments

  1. Fernglas schreibt:

    So eine Aussage möchte ich einmal aus dem Mund eines deutschen Mainstream-Politikers hören! Daraufhin schenk ich mir erst mal ein Radeberger ein und trinke auf das Wohl von Wladimir Wladimirowitsch!

  2. Bernd Sydow schreibt:

    „Ich bin kein Anhänger dessen, daß alle Generationen der Deutschen gezwungen werden, (sinngemäß) sich dem deutschen ewigen Schuldkult zu unterwerfen“, so Rußlands Staatspräsident Putin. Mit dieser Aussage spricht er deutschen Patrioten aus dem Herzen.

    Aber a) wer zwingt sie und b) weshalb?

    a) Es sind die etablierten Parteien mit ihrer linken Schlagseite einerseits sowie die öffentlich-rechtlichen Mainstream-Medien andererseits. Dieser „Zwang“ wird von unserem Staat dadurch ausgeübt, daß er bestimmte Aussagen und Meinungen unter den Straftatbestand der „Volksverhetzung“ stellt. Hingegen werden den Deutschen von medial-etablierter Seite permanent linke (antifaschistische) Positionen eingetrichtert, wie bspw. „Alle Soldaten der Wehrmacht waren (überzeugte) Nazis“ und „Wer von muslimischer Überfremdung spricht, ist ein Rassist und Fremdenfeind“.

    b) Bekanntlich lenkt die Sprache (Wörter, Begriffe, Formulierungen) das Denken. Und wenn ein Volk glaubt, (für immer) historisch schuldig zu sein, dann ist es auch erpreßbar. An einer Erpreßbarkeit des deutschen Volkes haben nicht wenige Staaten ein finanzielles Interesse (bspw. Griechenland und Namibia). Daß das funktioniert, setzt allerdings voraus, daß die Deutschen eigenen Nationalstolz als etwas Unanständiges empfinden – was von unserer politischen Klasse empörenderweise auch noch unterstützt wird! Aber solange „Erpresser-Staaten“ nennenswerte Teile unserer die eigene Nation verachtenden und den hiesigen Schuldkult aufrechterhalten wollenden Politiker auf ihrer Seite haben – deren Parteien unverständlicherweise mehrheitlich immer wieder gewählt werden -, wird das ‚ewige Schuldbewußtsein‘ und damit die Erpreßbarkeit in den Köpfen der Deutschen weiterhin bestehen bleiben.

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