Katastrophenhelfer im Zwielicht: Oxfam-Mitarbeiter gönnten sich Sex-Orgien – mit Geldern der Organisation

11. Februar 2018
Katastrophenhelfer im Zwielicht: Oxfam-Mitarbeiter gönnten sich Sex-Orgien – mit Geldern der Organisation
International
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London. Da hat das Engagement plötzlich ein „Geschmäckle“: nach einem Bericht der britischen „Times“ haben sich Mitarbeiter der Hilfsorganisation Oxfam während eines Katastropheneinsatzes in Haiti Prostituierte bezahlen lassen. Die Mitarbeiter, die nach dem verheerenden Erdbeben von 2010 zu einem Hilfseinsatz in dem Karibikstaat waren, hätten mit Geldern ihrer Organisation Orgien mit Prostituierten veranstaltet, heißt es in dem Bericht.

Und weiter: Oxfam habe 2011 zwar eine interne Untersuchung eingeleitet, die allerdings eine „Kultur der Straflosigkeit” unter den Oxfam-Kollegen ans Licht brachte. Die Sexpartys hätten in von Oxfam bezahlten Unterkünften und Hotelzimmern in Haiti stattgefunden. Die „Times“ beruft sich auf eine nicht näher genannte Quelle aus Oxfam-Kreisen.

Tatsächlich trat der Leiter von Oxfam in Haiti, Roland van Hauwermeiron, damals zurück. Auch zwei weitere Männer seien von ihren Posten zurückgetreten, vier weitere seien versetzt worden. Die haitianische Justiz sei nicht eingeschaltet worden.

Oxfam bestreitet die Vorgänge nicht, widerspricht aber der Anschuldigung, daß die Organisation die Vorfälle habe vertuschen wollen und daß minderjährige Prostituierte engagiert wurden. (mü)

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2 Comments

  1. Mike Hunter schreibt:

    Tja und das sind nicht die Einzigen, die sich auf Steuergelder ein schönes Leben machen. Es gibt da eine ganze Reihe, auch deutsche Politiker, UN-, EU- Mitarbeiter und solche bei hauptsächlich steuergeldfinanzierten Nichtregierungsorganisationen oder eingetragenen Vereinen, die unsere Steuergelder auf diese und viele andere Arten missbrauchen!

  2. Bernd Sydow schreibt:

    Empörend ist nicht, daß diese Oxfam-Mitarbeiter sich in Haiti mit Prostituierten vergnügt haben – für nicht wenige Frauen und (volljährigen) Mädchen ist dort Prostitution die einzige Verdienstmöglichkeit -, sondern daß sie die Sexpartys – solche kommen freilich auch (u.a.) in Wirtschaftskreisen vor – mit Geldern dieser Hilfsorganisation finanzierten. Dies ist um so verwerflicher, als diese Gelder sicherlich zu einem großen Teil aus Spenden normaler Bürger stammen.

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