Duisburg multikriminell: 70 Ausländerclans im Fokus der Ermittlungsbehörden – 2.800 Personen im Visier

7. Februar 2018
Duisburg multikriminell: 70 Ausländerclans im Fokus der Ermittlungsbehörden – 2.800 Personen im Visier
Kultur & Gesellschaft
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Duisburg. Das nordrhein-westfälische Justizministerium will gegen die Clan-Kriminalität in Duisburg vorgehen. 2.800 Personen aus 70 Familien sind im Visier der Behörde. Im Duisburger Norden sollen sich zukünftig zwölf Staatsanwälte intensiv um die Clans kümmern. „Tür an Tür mit den Clans“ soll das Projekt heißen. „Wir haben es in Duisburg mit 70 relevanten kurdisch-, türkisch- und arabischstämmigen Familien mit mehr als 2.800 Personen zu tun“, erläuterte der Justizminister Peter Biesenbach (CDU) gegenüber der „Rheinischen Post“. 

Deren Mitglieder seien immer wieder für Körperverletzung, Raub, Schutzgelderpressung und Drogenkriminalität verantwortlich. Die Vor-Ort Staatsanwälte sollen wichtige Informationen sammeln und verknüpfen, etwa wenn Hartz-IV beziehende Clanmitglieder mit teuren Autos vorfahren. Die kriminellen Einnahmen sollen ebenfalls abgeschöpft werden, in NRW sind im vergangenen Jahr 192 Millionen Euro durch Vermögensabschöpfung eingezogen worden. Auf zusätzliche Verstärkung aus der Abteilung Organisierte Kriminalität können die beiden Staatsanwälte ebenfalls zurückgreifen. (tw)

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4 Comments

  1. Olsen schreibt:

    Guten Morgen, Herr Justizminister. Wünsche wohl geruht zu haben die letzten 25 Jahre. Wie wäre es denn damit, diese Klientel wieder dahin zu schicken, wo sie her gekommen sind. Warum dürfen die unsere zivilisierte Gesellschaft vergiften? Was haben sie in den letzten Jahren dagegen getan?
    Ach ja: Justizia war ja blind.

  2. Sack schreibt:

    Wenn man die Kriminellen gewähren läßt, braucht man sich nicht zu wundern.
    Unser Freund terrorisiert seit elf Jahren
    Trotz aller kriminellen Taten tut man ihm nichts, also macht er weiter!
    Wahrscheinlich könnte er sonst aus dem Nähkästchen plaudern …

  3. Bernd Sydow schreibt:

    Ich gehe davon aus, daß ein nicht unerheblicher Teil der Duisburger Polizei von diesen Clans „geschmiert“ wird. Und kommt es mal zu einem Strafprozeß gegen Clanmitglieder, dann wird der zuständige Richter dermaßen eingeschüchtert, daß selbst schwerkriminelle mit Bewährungsstrafen davonkommen und erhobenen Hauptes das Gerichtsgebäude wieder verlassen können – da kann die Staatsanwaltschaft ermitteln, so viel sie will.

    Über viele Jahre haben die Landesregierungen von NRW einen wesentlichen Grundsatz der Kriminalitätsbekämpfung mißachtet, nämlich „Wehret den Anfängen!“. Für mich jedenfalls ist die Ruhrpot-Metropole Duisburg längst eine „Failed City“!

  4. Dr. ALTENBURGER schreibt:

    2018 keine einzige Großstadt in den alten Bundesländern mit Deutscher Mehrheit.

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