Genderwahn pur: Öffentliche Herrentoiletten in New York müssen Wickeltische bekommen

12. Januar 2018
Genderwahn pur: Öffentliche Herrentoiletten in New York müssen Wickeltische bekommen
International
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New York. Der Genderwahn treibt immer skurrilere Blüten. Während Frauen systematisch in Männerdomänen gedrängt werden, müssen sich Männer damit abfinden, im Gender-Universum immer häufiger die Rolle der Frauen zu spielen. In New York müssen deshalb jetzt alle Herrentoiletten in öffentlichen Gebäuden mit Wickeltischen ausgestattet werden. Bürgermeister Bill de Blasio verkündete ein entsprechendes Gesetz, das nun innerhalb von sechs Monaten umgesetzt werden muß.

Zur Begründung der gewöhnungsbedürftigen Maßnahme erklärte de Blasio: „Dieses Gesetz stellt für alle Eltern den Zugang zu einer solchen Ausstattung in öffentlichen Gebäuden sicher, egal, welchem Geschlecht sie angehören.“ Für die Eltern in der Millionenmetropole sei dies „ein großer Schritt nach vorne”. Denn: „Zu oft sind Väter wie auch Eltern, die sich weder als Mann noch als Frau sehen, von Angeboten für Familien ausgeschlossen. Das muß sich ändern.“

Der Stadtverordnete Rafael Espinal, der das Gesetz initiiert hatte, erklärte, New York sei die erste US-Metropole mit einer solchen Vorschrift. Die Stadt übernehme damit in diesem Bereich die Führungsrolle. Bereits im Oktober 2016 hatte der damalige US-Präsident Obama ein Gesetz in Kraft gesetzt, das Wickeltische in allen öffentlich zugänglichen Bundesgebäuden vorschreibt. (mü)

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5 Comments

  1. Dr. ALTENBURGER schreibt:

    Man muss nicht alles gleich als Gender-Wahn abtun, es gibt nun mal in Scheidungs-Weltmeisterländern, auch immer mehr Männer, (leider oder nur gut, sei jetzt mal dahingestellt ) die für ein Kleinkind teil oder rund um die Uhr sorgen, sorgen wollen oder müssen, wie auch immer, es ist eine Lebens-Realität, auf die man reagieren sollte und so fand ich es auch gut, als ich mit meinem Kleinkind in einem Kaufhaus-Center, Wickeltisch-Räume, als separate Räume, also unabhängig von Frauen- und Mann-Toiletten, gefunden habe. Es muss auch nicht immer mit Scheidung zu tun haben, lass die Frau im Krankenhaus liegen, ne Oma ist nicht da und Schwieger-Mutter, kannst vergessen,,, na und dann, muss ran, der Mann, logisch.

  2. Dr. Schauerte schreibt:

    Vollkommen bescheuert

  3. Leonora A. schreibt:

    Wickeltische in Herrentoiletten als “Genderwahn“ zu betiteln, halte ich für sehr weit hergeholt. Unisextoiletten in Berlin und Transmenschen zu Besuch in Kitas sind besorgniserregend, ja – wenn Väter eine Möglichkeit haben ihre Kinder zu wickeln ist das für mich absolut nichts Verwerfliches. Man denke an die (leider) stetig wachsende Zahl von Wochenendvätern oder sogar alleinerziehenden Männern,das ist doch eine praktische Sache.
    Zuerst und der Autor zeigen hier meines Erachtens ein rückständiges Rollenbild, nach dem ein Vater nicht typische Mutterpflichten zu erfüllen hat – das ist an der Realität und der Überzeugung der meisten Eltern (Frauen UND Männer, auch hierzulande!) weit vorbei. Ich als junge Mutter sehe es als Gewinn für Partnerschaft und Familie, dass mein Mann und ich uns die Pflichten der Babypflege seit je her geteilt haben.

  4. Bernd Sydow schreibt:

    Ich gehe mal davon aus, daß die (meisten) Damentoiletten in öffentlichen Gebäuden, in denen Besucher mit Babys und Kleinkindern unterwegs sind, grundsätzlich mit einem Wickeltisch ausgestattet sind. Denn wie die Evolutionsgeschichte und das natürliche Sozialverhalten – die Betonung liegt hier auf „natürlich“ als „die Natur betreffend“ – der Spezies Mensch zeigen, gehört das Baby grundsätzlich zur Frau (in der Regel ist das die Mutter). Nur eine Frau kann ein Baby säugen, und deshalb hat selbiges auch ein evolutionsbedingt stärkeres Körperkontaktgefühl gegenüber einer Frau als gegenüber einem Mann.

    Nun leben wir heute in einer Zeit, in der die Grenzen zwischen den zwei natürlichen Geschlechteridentitäten (Stichwort: Gender als das „soziale Geschlecht“) sich weitgehend aufgelöst haben. Angesichts dieses Umstandes müßte es doch möglich sein, daß Männer und Diverssexuelle mit Babys die Wickeltische in Damentoiletten benutzen dürfen. Dies würde der New Yorker Kommunalverwaltung nicht nur Kosten ersparen, sondern auch die noch ihrem traditionellen Rollenbild verhafteten Männer (für mich die ‚richtigen‘ Männer) bei ihrem „Geschäft“ nicht irritieren.

  5. Teri schreibt:

    Am besten einen Wickeltisch im Vorraum aufstellen, wo er von allen genutzt werden kann. Muss ja nicht im Klobereich sein…

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