Gestern Saddam Hussein, heute Kim Jong-un: „Bald Bedrohung für die USA“

9. Januar 2018
Gestern Saddam Hussein, heute Kim Jong-un: „Bald Bedrohung für die USA“
International
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Washington. Das erinnert verdächtig an die angeblichen mobilen C-Waffen-Produktionsstätten des früheren irakischen Präsidenten Saddam Hussein – der damalige US-Außenminister Colin Powell präsentierte vorgebliche „Pläne“ auf der UN-Vollversammlung, und wenige Wochen, im März 2003, später überfielen die USA und Großbritannien den Irak zum zweiten Mal.

Jetzt zeichnet Washington Nordkorea und seinen Machthaber Kim Jong-un als neues Monster. CIA-Direktor Mike Pompeo hat seine Aussage bekräftigt, wonach Nordkorea bald eine atomare Bedrohung für die USA darstellen dürfte.

Belastbare Einzelheiten nannte Pompeo nicht. Zugleich wies er einen Bericht der „New York Times” zurück, wonach die Geheimdienste die Fortschritte beim nordkoreanischen Atomprogramm nicht vorhersagen konnten. Die Dienste wüßten über die nordkoreanischen Fähigkeiten und Absichten Bescheid und seien beim Tempo des Atomprogrammes überwiegend richtig gelegen, unterstrich Pompeo. (mü)

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3 Comments

  1. Zack schreibt:

    „Wenn’s einmal so paßt …“ Lange Tradition!

  2. Eidgenosse schreibt:

    Der grösste Massenmörder der Historie neben Stalin und Mao sind die USA. Allein in den (späteren) USA wurden etwa 30 Mio Eingeborene direkt ermordet oder mittels Zwangssterilisation ausgerottet. Anschliessen fielen die US Truppen über zahllose Völker her und liquidierten dort weitere Millionen Menschen. Die „Humanität“ der USA konnte anhand der zigtausenden getöteten Deutschen Soldaten auf den Rheinwiesen bei Düsseldorf „erprobt“ werden – wohlgemerkt nach Kriegsende.
    Der einfältige Trump samt seiner Militärmaschine ist kein Vorbild, sondern eine Bedrohung. Je schneller die USA als imperiale Macht untergehen, desto besser. Ich hoffe, dass dieser Idiot (Trump) den richtigen Fehler zur richtigen Zeit macht.

  3. Claus Ernst schreibt:

    Die Amerikaner sind eben Tatmenschen. Und Tatmenschen handeln nach der
    Devise, was nicht paßt, wird passend gemacht.

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