Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte: 2017 rund 39.000 Menschen getötet

30. Dezember 2017
Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte: 2017 rund 39.000 Menschen getötet
International
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London. Im Syrienkrieg sind im Jahr 2017 nach Schätzungen der sogenannten „Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ rund 39.000 Menschen getötet worden – darunter mehr als ein Viertel Zivilisten. Auch über 2.100 Kinder seien in den vergangenen zwölf Monaten ums Leben gekommen, berichtete die Beobachtungsstelle, die in diesem Zusammenhang noch weitere Zahlen liefert: demnach sank die Zahl der Getöteten im Vergleich zu 2016 und 2015, als etwa 49.000 und 55.000 Menschen ums Leben kamen. Seit Beginn des Krieges im Jahre 2011 starben der Beobachtungsstelle zufolge knapp eine halbe Million Menschen in Syrien.

Bei Kampfhandlungen fielen demnach dieses Jahr fast 3.000 Soldaten der Regierung sowie knapp 7.500 Milizionäre, die mehrheitlich dem IS angehörten.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hat ihren Sitz in London und bezieht ihre Informationen aus einem Informantennetz in der Krisenregion im Nahen Osten. Ihre Informationen sind in aller Regel nicht für unabhängige Stellen überprüfbar, weshalb die Seriosität der Stelle umstritten ist. (mü)

 

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Ein Kommentar

  1. Thomas Schöffel schreibt:

    Bei dieser sogenannten „Beobachtungsstelle“ handelt es sich meinen Informationen nach um einen Waschsalonbesitzer, ein Ein-Mann-Betrieb in London.

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