Russischer Außenminister: „Ungebetene Gäste“ sollen Syrien verlassen

4. Dezember 2017
Russischer Außenminister: „Ungebetene Gäste“ sollen Syrien verlassen
International
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Rom. Der russische Außenminister Lawrow hat erneut den russischen Standpunkt im Syrien-Konflikt unterstrichen, wonach alle „ungebetenen Gäste“ das Land verlassen sollten. Dies erklärte Lawrow bei einer Konferenz in Rom. Er verglich die Situation im Nahen Osten mit einem Porzellanladen nach dem Besuch eines Elefanten.

Lawrow wurde unter Anspielung auf die Rolle des Westens noch deutlicher: „Es kommt darauf an, die Folgen einer verantwortungslosen Einmischung zu beheben.“ Als erster sei der Irak, dann Libyen betroffen gewesen. Syrien war ein ähnliches Schicksal zugedacht. „Zudem sollten wir über die Wiederherstellung der völlig ruinierten Wirtschaften dieser Länder nachdenken“, erklärte der Minister.

Lawrow zufolge erwartet der Nahe Osten von Europa humanitäre Hilfe und von den USA die Einhaltung ihrer Versprechen. „Moskau und Washington haben bereits mehrmals eine Abstimmung ihrer Handlungen (in der Region) vereinbart. Aber jedes Mal stand den USA irgendein Hindernis im Wege.“

Für kommende Woche ist eine neue Verhandlungsrunde der Außenminister Rußlands und der USA geplant. (mü)

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