CNN liefert Propagandaschocker zum richtigen Zeitpunkt: Macron kündigt „Notfalleinsatz“ in Libyen an

1. Dezember 2017
CNN liefert Propagandaschocker zum richtigen Zeitpunkt: Macron kündigt „Notfalleinsatz“ in Libyen an
International
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Abidjan. Beobachter sehen sich an die irakischen Massenvernichtungswaffen oder an Rudolf Scharpings „Hufeisenplan“ erinnert, mit dem 1999 der völkerrechtswidrige NATO-Angriff auf Jugoslawien begründet wurde: beides gab es nicht, in beiden Fällen wurde per Propaganda Druck auf die Öffentlichkeit ausgeübt.

Ein ähnliches Spiel wiederholt sich jetzt offenbar auf dem EU-Afrika-Gipfel, der dieser Tage in Abidjan stattfindet. Dort wurde unerwartet ein Video auf die Tagesordnung gesetzt, das der US-Sender CNN kürzlich drehte und das eine Versteigerung von Migranten an nordafrikanische Käufer zeigen soll. Prompt reagierten die Gipfelteilnehmer „betroffen“, worauf eine Reihe von Teilnehmerländern „spontan“ beschloß, ab sofort Opfer von Menschenhändlern im Rahmen eines „Notfalleinsatzes“ aus Libyen herauszuholen. Dies teilte der französische Präsident Macron mit, der ebenfalls am Gipfel teilnimmt.

Die Notfalleinsätze sollen schon „in den kommenden Tagen oder Wochen stattfinden”, sagte Macron.

An der Sitzung nahmen neben Frankreich und Deutschland Italien, Spanien, Tschad, Niger, Libyen, Marokko und die Demokratische Republik Kongo teil. Macron sprach von „dringenden Evakuierungsaktionen”, um diejenigen aus Libyen zu bringen, die dies wollten. Libyen habe zugesagt, die Lager zu identifizieren, in denen sich „barbarische Szenen” ereignet hätten. Die libysche Regierung habe zugesichert, daß es Zugang zu diesen Lagern geben werde. (mü)

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2 Comments

  1. Teri schreibt:

    Hat Herr Macron noch nicht genug Probleme in Pariser Vororten und in ganz Frankreich?
    Wenn er schon jemanden aus Libyien holen will, dann bitte den Flieger in französischen Überseegebieten wie Reunion oder Guayana landen lassen.
    Dort sind „seine Schützlinge“ auch in Sicherheit. Und es ist auch Frankreich ;-).

  2. Rack schreibt:

    Gab’s das bei Gaddafy ?
    Wer hat in Lybien damals bombardiert?
    Wo kommen die befreiten „Sklaven“ nun hin?
    Wer profitierte auch wirtschaftlich vom lybischen „Frühling“?
    Wer hat die guten Beziehungen zu den jetzigen Sklavenhändlern?
    Ich jedenfalls nicht!

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