Unerwünschte Doppelstaatler: Erste Staatsbürgerschafts-Aberkennungen in Österreich

27. November 2017
Unerwünschte Doppelstaatler: Erste Staatsbürgerschafts-Aberkennungen in Österreich
National
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Wien. In Österreich wirft die künftige türkis-blaue Regierungsfraktion ihre Schatten voraus. In Wien sind inzwischen von rund 18.500 potentiellen Verdachtsfällen auf unerlaubte österreichisch-türkische Doppelstaatsbürgerschaft bei der zuständigen Magistratsabteilung bereits mehr als 4000 Feststellungsverfahren in Bearbeitung. Das teilte das Büro des zuständigen Stadtrats Jürgen Czernohorszky (SPÖ) am Freitag mit. In anderen Bundesländern werden bereits die ersten Aberkennungsbescheide verschickt.

Aufgrund des großen Umfangs sei die Behörde in Wien mit 26 Neuaufnahmen für die „Schwerpunktgruppe Doppelstaatsbürgerschaft” aufgestockt worden. Derzeit laufen die Ermittlungen, wobei jeder Verdachtsfall sorgfältig und genau geprüft werden müsse, verlautete aus dem Wiener. Bisher wurde noch kein Verfahren abgeschlossen.

In Salzburg dagegen wurden inzwischen zehn Bescheide zur Aberkennung der Doppelstaatsbürgerschaft an österreichisch-türkische Doppelstaatsbürger verschickt. Bereits im September wurden rund 1600 Personen in Erfahrung gebracht, die zugleich österreichische wie türkische Staatsbürger sind.

Auch in Oberösterreich wurden die ersten zehn Doppelstaatsbürgerschaften aberkannt. Im Burgenland und in Tirol kam es bisher zu je einer Aberkennung. Noch keine Bescheide gibt es in Kärnten, dort laufen derzeit 60 Überprüfungsverfahren. (mü)

 

Bildquelle: Flickr/Metropolico.org/CC-BY-SA-2.0

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4 Comments

  1. Michael schreibt:

    Glückliches Österreich. In Deutschland können wir von dergleichen nur träumen. Die Österreicher haben halt historische Erfahrungen mit den Türken. Aber wenn man – wie wir – eine ehemalige Kommunistin als Bundeskanzlerin hat, braucht man sich über nichts mehr zu wundern.

  2. White Hunter schreibt:

    In D gibt es hunderttausende Türken mit zwei Pässen und zwar solche, die diese illegal haben. Die sind nach Einbürgerung nur schnell zum Kaufmann um die Ecke (Konsulate und Botschaft der Türkei in Deutschland) und haben die dort hinterlegten Pappedeckel wieder abgeholt. Also, Antragserwerb und damit Verlust der Deutschen Pappe. Aber wie immer bei Merkel, Schröder und Co., Gesetze werden vorsätzlich ignoriert und missachtet, denn Deutschland das „wünsch dir was“ Land wird es schon richten. Schreibt eure Abgeorneten in Bund und Ländern an und zeigt euren Unmut!

  3. vafti schreibt:

    Es darf eigentlich garnicht sein,das ein Moslem „Deutscher“
    sein kann.

  4. edelweiß schreibt:

    Der Käse wird immer löchriger.

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