Asyl-Kosten explodieren auf 10 Milliarden Euro – Anstieg um 73 Prozent

3. November 2017
Asyl-Kosten explodieren auf 10 Milliarden Euro – Anstieg um 73 Prozent
Wirtschaft
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Berlin. Die Zahl der Asylbewerber, die Anspruch auf staatliche Leistungen haben, sank im vergangenen Jahr um 250.000 auf 728.239. Dennoch stiegen die Kosten um 4 auf insgesamt rund 10 Milliarden Euro, was 73 Prozent mehr als im Vorjahr sind. Dies soll vor allem auf gestiegene Mieten für Asylunterkünfte und auf Fixkosten für leer stehende Unterkünfte zurückzuführen sein.

Kosten seien zudem wegen Überlastung im Jahr 2015 erst für 2016 verbucht worden. Pro Leistungsbezieher liegen die Kosten bei etwa 12.680 Euro. Neben Unterkunft und Heizkosten stehen jedem Asylbewerber rund 354 Euro pro Monat zu. (tw)

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6 Comments

  1. Dr. W. Schauerte schreibt:

    Bei soviel Wohltaten haut doch keiner mehr ab!
    Es ist eine bedenlose Frechheit, wie die Politik unser Geld raushaut.

  2. Pack schreibt:

    Wie war das mit den „nicht stattfindenden Steuererhöhungen“ ?

    • Olsen schreibt:

      Sind Dir aber Preiserhöhungen mal aufgefallen? Seit der Euro-Einführung? Alles von ganz langer Hand geplant.

  3. Lack schreibt:

    Dafür können Andere mehr arbeiten und den Gürtel enger schnallen.

  4. Belsazar schreibt:

    Die Kosten für das ganze Problem dürften doppelt so hoch sein. Macht nichts, wir habens ja.

  5. Realist schreibt:

    Das ist der Bereich Asylbewerber. Es kommen dann noch die dazu, deren Asylgesuch, aus welchen Gründen auch immer, bereits stattgegeben wurde, die große Anzahl der Subsidiären, die bereits in Hartz 4 übernommen worden sind.

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