Gegen Trumps Widerstand: US-Regierung boykottiert weitere russische Unternehmen

29. Oktober 2017
Gegen Trumps Widerstand: US-Regierung boykottiert weitere russische Unternehmen
International
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Washington/Moskau. Kein Interesse an Entspannung: während die Mehrheit der Deutschen ein besseres Klima in den Beziehungen zu Rußland wüscht, setzt die US-Regierung noch einen drauf. Jetzt hat sie eine neue Sanktionsliste mit 39 russischen Firmen veröffentlicht. Dazu gehören Konzerne mit Verbindungen zur russischen Armee und zu russischen Geheimdiensten.

Auf der Liste stehen unter anderem der Rüstungsriese Rosoboronexport und der Waffenhersteller Kalaschnikow, teilte das US-Außenministerium mit. Damit werden Unternehmen Strafen angedroht, die größere Geschäfte mit den Firmen auf der Sanktionsliste machen.

Der US-Kongreß hatte die neuen Rußland-Sanktionen im Juli gegen den Widerstand von US-Präsident Donald Trump beschlossen. Damit sollen das Vorgehen Rußlands in der Ostukraine und die mutmaßlichen russischen Hackerangriffe während des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2016 geahndet werden, für die es allerdings bis heute keine belastbaren Beweise gibt.

Der Beschluß neuer Sanktionen führte bereits zu Spannungen zwischen Moskau und Washington. Rußland wies US-Diplomaten aus, die USA ordneten die Schließung russischer Vertretungen an. (mü)

 

Bildquelle: Wikimedia/Matt H. Wade @thatmattwade/CC BY-SA 3.0 (Bildformat bearbeitet)

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