Asyl-Ansturm: Drohender Familiennachzug beunruhigt Behörden

12. Oktober 2017
Asyl-Ansturm: Drohender Familiennachzug beunruhigt Behörden
National
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Berlin. Rund 270.000 Angehörige von hier lebenden Irakern und Syrern könnten sich bis 2018 um einen Familiennachzug bemühen. Bereits jetzt sollen den zuständigen Auslandsvertretungen in Beirut, Erbil, Amman, Ankara, Istanbul und Izmir etwa 70.000 Terminanfragen für einen Nachzug zu syrischen und irakischen Schutzberechtigten vorliegen. Das sind fast so viele wie in den letzten zwei Jahren zusammengenommen.

Rund 102.000 hatten von Anfang 2015 bis Mitte 2017 ein Visa beantragt. Aufgrund dieser Zahlen geht das Auswärtige Amt davon aus, daß bis 2018 etwa 100.000 bis 200.000 weitere Anträge hinzukommen könnten. Andere Schätzungen gehen davon aus, daß bis zu 390.000 Personen die „Visa zur Familienzusammenführung“ beantragen könnten.

Die Union fordert eine Verlängerung des bis März 2018 ausgesetzten Familiennachzugs für nur subsidiär geschützte Personen, zu denen viele Syrer zählen. Die Grünen lehnen diese Verlängerung ab. Die AfD kritisiert den Familiennachzug in Gänze. (tw)

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5 Comments

  1. Trill schreibt:

    bis 2018 sind der IS vertrieben ,dann heißt es ab nach Hause und das Land wieder auf gebaut

  2. Teri schreibt:

    Wie wäre es mit Familiennachzug in anderer Richtung?

    In Syrien sind die meisten Gebiete von IS befreit und ihre Familie hat es erfreuliche weise dort überlebt.
    Es wäre Zeit, dass die kräftigen Jungs zum Ziegelklopfen nach Hause gehen und ihr Land aufbauen. Dort werden sie gebraucht.

  3. edelweiß schreibt:

    Da das Asylrecht nur zeitweisen Aufenthalt sichert, ist ein Familiennachzug völlig gesetzteswidrig bzw. gibt es kein Recht darauf, was also soll diese Lüge? Keine Klage braucht angenommen zu werden. familiennachzug ist kein Thema.
    Im Endeffekt würde so ein Anspruch ganze Völker umsiedeln lassen.
    Wo bleibt dann das Recht des „aufnehmenden Volkes“ auf sein Staatsgebiet und sein Eigentum?
    Nirgendwo auf der Welt hat ein Deutscher das Recht samt Familie aufgenommen und versorgt zu werden.

  4. Olsen schreibt:

    Na huch! Die „Behörden“ sind beunruhigt… Die werden noch viel unruhiger. Die „Behörden“ werden auch noch einsehen, dass sie es mit ihrer „Toleranz“ übertrieben haben.

  5. Joachim schreibt:

    Da ist doch ein Großteil wieder befriedet und die sind gerade dabei wieder aufzuräumen und nun wäre es doch angesagt, wenn sie nach Hause gingen und ihren Landsleuten helfen, anstatt nach Europa umzuziehen. Das ist doch völlig unnormal und hat mit Fluchtgründen nichts mehr zu tun, jeden Menschen zieht es normalerweise in seine Heimat zurück und wenn das nicht so ist, dann spielen andere Dinge eine Rolle.

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