FPÖ-Chef Strache vor den Nationalratswahlen: „Asyl bedeutet nämlich nicht Bleiberecht“

11. Oktober 2017
FPÖ-Chef Strache vor den Nationalratswahlen: „Asyl bedeutet nämlich nicht Bleiberecht“
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Wien. In einem Interview mit der österreichischen Zeitschrift „Zur Zeit“ spricht FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache vor den Parlamentswahlen am Sonntag gewohnt Klartext. Auf die Frage „Wie sehr sehen Sie die kulturelle Identität unseres Landes, nicht zuletzt durch die Einwanderungswelle 2015, bedroht“, entgegnet Strache: „Österreich trägt die Hauptlast des Zuwandererstroms, weil weder die EU noch die österreichische Bundesregierung bereit sind, die Dublin-Regelung anzuwenden. Unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit bilden sich ungehindert islamistische Strukturen, die sich jeglicher Integration konsequent widersetzen. Und eine regelrechte ‚Asylindustrie‘ aus steuergeldfinanzierten NGOs macht aus der Massenzuwanderung ein Riesengeschäft auf Kosten der Österreicher.“

Der Obmann der Freiheitlichen zeigt aber auch Wege auf, diese Mißstände zu bekämpfen. „Wir müssen die Zuwanderung stoppen, und es braucht eine konsequente Abschiebung von Scheinasylanten. Dschihad-Rückkehrern muß die Staatsbürgerschaft aberkannt werden, ebenso muß es eine unverzügliche Aberkennung aller Staatsbürgerrechte bei illegaler Annahme einer fremden Staatsbürgerschaft geben. Und die gesamte Flüchtlingsbetreuung muß in staatliche Verantwortung übertragen werden und weg von den NGOs“, so Strache unmißverständlich weiter.

An anderer Stelle stellt der FPÖ-Chef eine von den etablierten Parteien stets vorgetragene Lebenslüge bloß: „Asyl ist grundsätzlich nur Schutz auf Zeit. (…) Die Schutzgewährung wurde nach internationalem und europäischem Recht auf einen Zeitraum von maximal drei Jahren begrenzt. Asyl bedeutet nämlich nicht Bleiberecht.“ (sp)

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Ein Kommentar

  1. Bernd Sydow schreibt:

    Den glasklaren Ausführungen von Heinz-Christian Strache ist im Grunde nichts hinzuzufügen! Trotzdem will ich noch zu einem Punkt meine Überzeugung darlegen.

    Ich halte den Islam für keine Religion, sondern für eine politische Ideologie mit religiöser Ummantelung. Mir ist kein muslimisches Land bekannt, in dem die staatlichen Gesetze nicht kompatibel mit dem Islam im allgemeinen und dem Koran im besonderen sind. Ergo kann die Religionsfreiheit für diese Glaubenslehre mit ihrem absoluten Herrschaftsanspruch in unseren christlich und aufklärerisch geprägten Ländern Deutschland und Österreich keine Gültigkeit besitzen! Der Islam gehört weder zu Deutschland noch zu Österreich!

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