Kein Verständnis für Burka-Provokateur: Millionär Rachid Nekkaz in Paris verprügelt

9. Oktober 2017
Kein Verständnis für Burka-Provokateur: Millionär Rachid Nekkaz in Paris verprügelt
International
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Paris. Der algerisch-französische Geschäftsmann Rachid Nekkaz hat sich in der Diskussion um Burka-Verbote in Europa einen umstrittenen Namen gemacht. Nekkaz erklärte nämlich demonstrativ – zuletzt im Vorfeld des zum 1. Oktober in Kraft getretenen österreichischen Verhüllungs-Verbotes -, er werde alle Strafen, die gegen muslimische Frauen bei Übetretung der einschlägigen Gesetze verhängt werden, begleichen. Mit seiner Organisation „Touche pas à ma constitution“ (Rühr meine Verfassung nicht an) übernimmt der Geschäftsmann bereits ähnliche Strafen in Frankreich, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz.

Mit dieser Einstellung, die ihrerseits einer Mißachtung der einschlägigen Gesetze gleichkommt, hat sich Nekkaz offenbar nicht nur Freunde gemacht. Jetzt wurde er vor einer Reise nach Wien, bei der er sich demonstrativ selbst verhüllen wollte, in Paris zusammengeschlagen und mußte sich einer Notoperation unterziehen.

Auf Facebook veröffentlichte der Millionär trotz seiner Blessuren gleich drei Videos von dem Vorfall. Der Sohn eines Politikers der algerischen „Nationalen Befreiungsfront“ habe versucht, ihn zu töten, da er die Wohnung von dessen Vater gefilmt habe, so Nekkaz. Zu sehen ist der Geschäftsmann unter anderem mit blutverschmierten Gesicht am Ort des Geschehens. Im Hintergrund sieht man, wie ein Mann von der Polizei festgenommen wird. Dabei soll es sich um den Angreifer handeln. Seinen Protest in Wien muß der prominente Provokateur jetzt erst einmal verschieben. (mü)

 

Bildquelle: Flickr/Metropolico.org/CC-BY-SA-2.0

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2 Comments

  1. Teri schreibt:

    „vor einer Reise nach Wien, bei der er sich demonstrativ selbst verhüllen wollte“

    Also gibt der Herr offen zu, dass sich unter der Verkleidung auch Männer verstecken können…

    Und welche Männer dürfen wir dann erwarten?
    Solche wie er, die schauspielernd zur Missachtung geltender Gesetze auffordern?
    Die von IS?
    Sonstige Terroristen?
    Bankräuber?
    oder andere Krimminelle?

    Nicht nur in Europa zeigt man Gesicht.
    Ausnahmen: man ist kriminell und will sich nicht erkennen lassen, weil man etwas böses tun will (wie z. B. Räuber, Antifa & Co., schwarze Witwen mit Bombengürtel etc.)

  2. Pingback: Algerischer Burka-Querulant Nekkaz kommt nach Wien: 50 Euro Geldstrafe kassiert ZUERST!

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