Noch mehr Soros-Gelder: Open-Society-Stiftung unterstützte katalanische Sezession auch 2015 und 2016

8. Oktober 2017
Noch mehr Soros-Gelder: Open-Society-Stiftung unterstützte katalanische Sezession auch 2015 und 2016
International
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Barcelona. Erst unlängst verbreitete sich die Meldung, wonach der einschlägig bekannte „Philanthrop“ und Multimilliardär George Soros bereits 2014 zwei Organisationen mit Geldern unterstützte, die sich für die Unabhängigkeit Kataloniens engagieren. Nach Informationen der in Barcelona erscheinenden Zeitung „La Vanguardia“ handelt es sich um eine Institution namens „Kataloniens öffentlicher Rat für Diplomatie“ (DIPLOCAT) und die Denkfabrik „internationale Dokumentations- und Informationszentrum Barcelona“ (CIDOB).

DIPLOCAT erhielt demnach 27.049 US-Dollar von Soros´ „Open Society Initiative for Europe Foundation“. Diese Summe floß laut „La Vanguardia“ in eine exklusive Konferenz über Fremdenfeindlichkeit und Euroskepsis, die im Januar 2014 vor den Wahlen zum Europäischen Parlament in Barcelona stattfand. Ziel der Konferenz war es, „führende Journalisten und Medienschaffende aus Europa zu sensibilisieren, welche direkten Auswirkungen sie auf den Aufstieg populistischer, fremdenfeindlicher und euroskeptischer Bewegungen haben können, indem sie Berichte über die EU im allgemeinen und über die Wahlen im Besonderen schreiben“.

CIDOB wiederum ist eine Denkfabrik, die sich für die Unabhängigkeit Kataloniens einsetzt. Der Stiftungsrat besteht aus der katalanischen Regierung, der Stadtverwaltung Barcelonas, der Hochschulvereinigung Kataloniens und auch anderen regierungsnahen Institutionen. CIDOB erhielt von Soros 24.973 Dollar. Von diesem Geld wurde laut „La Vanguardia“ eine Konferenz über Integration finanziert.

Inzwischen erreichen weitere Meldungen die Öffentlichkeit, wonach die Zuwendungen im Jahr 2014 kein Einzelfall waren. Auch 2015 konnte sich CIDOB wieder über eine Zuwendung in Höhe von 10.000 Euro von der Open Society-Stiftung freuen. 2016 waren es dann wieder zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Die Zahlen für 2017 liegen noch nicht vor.

Die katalanische Sezession scheint dem Multimilliardär George Soros, der sich in den letzten 20 Jahren vor allem als Revolutions-Finanzier betätigte, mithin ein wichtiges Anliegen zu sein. (mü)

 

Bildquelle: Copyright by World Economic Forum. swiss-image.ch/Photo by Sebastian Derungs. Wikimedia/Sandstein/CC BY-SA 2.0

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Ein Kommentar

  1. Teri schreibt:

    Ich dachte zuerst, warum sollen die Katalanen nicht selbst bestimmmen, wie sie Leben wollen…

    Aber dass Herr Soros (vormals Schwarz) schon wieder die Finger im Spiel hat, bedeutet nichts gutes.

    Spanien sollte – wie Russland oder Ungarn – die NGO´s von Soros verbieten.
    Oder mindestens die Geldflüsse prüfen, veröffentlichen und die Nutznießer (=Soros’s Marionetten) benennen, damit man weiss, wessen Lied sie singen.

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