Asyl-Ansturm: Hessische Kommunen schlagen Alarm – „Benachteiligung“ von Einheimischen

6. Oktober 2017
Asyl-Ansturm: Hessische Kommunen schlagen Alarm – „Benachteiligung“ von Einheimischen
National
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Wiesbaden. Bei der Integration von Migranten fühlen sich die hessischen Kommunen nicht ausreichend von Bund und Land unterstützt. Angesichts der anhaltenden enormen Belastungen durch den Flüchtlingszustrom der Jahre 2015 und 2016 fehle es an einem schlüssigen Einwanderungs- und Flüchtlingskonzept, kritisiert der hessische Städte- und Gemeindebund.

Der geschäftsführende Direktor des kommunalen Spitzenverbandes, Karl-Christian Schelzke (SPD), meint, der schwarz-grünen Landesregierung sei es bisher nicht gelungen, klare Strukturen und Regelungen zu schaffen. Insbesondere in den Ballungsräumen habe schon vor Beginn der Asylkrise ein enormer Druck auf den Wohnungsmarkt geherrscht. Nun hat sich die Lage noch weiter verschärft. Bereits jetzt sorgt der anstehende Familiennachzug für weitere Sorgen, Engpässe und Probleme.

Angesichts der erheblichen Leistungen zugunsten von Flüchtlingen und Asylbewerbern besteht laut Schelkze „die Gefahr einer gefühlten und teilweise auch realen Benachteiligung.“ (sp)

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Ein Kommentar

  1. markus gruber schreibt:

    Allerdings. Ich weiß aus sicheren Quellen, daß bspw orientalische ,,Schwerbehinderte“ eine Wertmarke für unentgeltliche Nutzung des ÖPNVS vom Versorgungsamt erhalten, Einheimische, die dieselben gesundheitlichen Probleme haben, jedoch nicht.
    Sogenannte ,,Flüchtlinge“ erhalten eine Keuchhustenimpfung, Einheimische jedoch nicht.
    Es gibt noch andere Beispiele für diese Art Ungerechtigkeit.

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