Marseille-Attentäter: Sieben verschiedene Identitäten, eine Festnahme, aber keine Abschiebung

4. Oktober 2017
Marseille-Attentäter: Sieben verschiedene Identitäten, eine Festnahme, aber keine Abschiebung
International
5

Paris. Erneut ein Fall von eklatantem Behördenversagen bei der Terrorabwehr: der IS-Attentäter, der am Sonntag in Marseille zwei Frauen mit einem Schlachtermesser getötet hat, verfügte nach Angaben der Staatsanwaltschaft über stattliche sieben Identitäten, war der Anti-Terror-Einheit aber unbekannt.

Zudem wurde bekannt, daß der 30jährige Nordafrikaner, der beim Attentat erschossen wurde, kurz vor der Tat wegen eines Ladendiebstahls festgenommen worden war. Die Ermittlungen wurden dann aber eingestellt und der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt, weil die örtliche Präfektur „nicht in der Lage gewesen” sei, die Ausweisung des Mannes aus Frankreich anzuordnen, teilte Staatsanwalt Molins mit.

Laut französischen Medienberichten soll der Mann keine Aufenthaltsberechtigung gehabt haben. Nun macht bei Politikern und Medien die Frage die Runde, warum der Mann, der nach seiner Mordtat von Soldaten erschossen wurde, nicht festgehalten und abgeschoben wurde. (mü)

diesen Beitrag drucken diesen Beitrag drucken

5 Comments

  1. Pack schreibt:

    Wertvolle „Fachkräfte“ weist man auch nicht aus. Man braucht sie eben …

  2. Aspasia schreibt:

    Wir Deutschen und Europäer, die wir totgeschlagen, totgetreten und abgestochen werden, sind von diesen EU Politikern augenscheinlich zum Ausplündern, Ausrauben und Ermorden freigegeben.

    Und die Kirchen sind voll der Freude über die „weltoffene, bunte“ tödliche Lage.

  3. parabellum schreibt:

    Na, da können wir aber froh sein, das so eine Sauerei bei uns niemals passieren könnte…

  4. Claus Ernst schreibt:

    Diesem Behördenversagen liegt wahrscheinlich als Ursache zugrunde, ebenso
    wie bei uns, daß es Sachbearbeiter gibt die sich nicht trauen, in ihrem
    gesellschaftlichen und politischen Gutmenschumfeld das zu tun, was nötig
    wäre. In diesem Zusammenhang zählt auch die Tatsache, daß es in Westeuropa
    regelrechte Netzwerke gibt, welche sich zur Aufgabe gemacht haben, den
    sogenannten Schutzsuchenden jede nur mögliche Art von Rechtshilfe und Unterstützung zu bieten. Und als letztes Motiv kann auch benannt werden, daß es ganz sicher bei den Beamten und Angestellten vor Ort, in Frankreich wie auch bei uns, ein Bedrohungsszenario gibt, das Eindruck hinterläßt. Mit anderen Worten, die Politik und die gesellschaftliche Einstellung zum Thema illegale Armut und Wirtschaftsmigration muß sich fundamental ändern, vorher
    ändert sich nichts. Und deswegen gilg nach wie vor der Slogan.: Merkel
    muß weg und vor allem, Refugees are not welcome.

  5. terence coman schreibt:

    Wohin der Trend in unserem Lang geht scheint klar zu sein. Wir sollen uns den amerikanischen Verhaeltnissen annaehern. Schliesslich sind die Amerikaner unsere Verbuendeten (laut Merkel & Co). Dann will ich aber auch ein Recht auf eine Schusswaffe haben. Die Polizei kann keinen schuetzen sondern erst nach einer Tat eine laecherliche Praesenz vor Ort zeigen. Das nutzt nur den berichtenden Medien.
    MfG Terence

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Facebook Auto Publish Powered By : XYZScripts.com