Leipzig: Linksextremer Angriff auf AfD-Wahlkampfstand – Prügelattacke auf Parteimitglieder

13. September 2017
Leipzig: Linksextremer Angriff auf AfD-Wahlkampfstand – Prügelattacke auf Parteimitglieder
Kultur & Gesellschaft
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Leipzig. In der sächsischen Messestadt sind drei Mitglieder der Alternative für Deutschland (AfD) am Montagnachmittag an ihrem Wahlstand angegriffen worden. Drei Linksextremisten sind gegen 14 Uhr auf den AfD-Stand zugekommen, einer der Männer (29) bespuckte dort ein Mitglied der Partei und zeriß Flugblätter. „Unser Stadtrat Holger Hentschel wurde feige und vorsätzlich von hinten mit einem Fahrrad angefahren, dabei bespuckt und erhielt unvermittelt mehrere Faustschläge ins Gesicht“, schrieb die AfD-Leipzig auf ihrer Facebook-Seite über den weiteren Verlauf des Angriffs.

Eines der Mitglieder wurde leicht verletzt. Die Personalien einiger Angreifer konnten von Polizeibeamten festgestellt werden, die Partei kündigte das Stellen entsprechender Strafanträge an. Die Angriffe auf Vertreter der Alternative für Deutschland häufen sich im Wahlkampf, so wurde etwa in Münster auf einen Kandidaten mit Gegenständen geworfen, in einem Stuttgarter Stadtteil mußte der Wahlkampf sogar aufgrund wiederholter Angriffe auf Mitglieder der Partei eingestellt werden. (tw)

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Ein Kommentar

  1. Eidgenosse schreibt:

    Es werden alle Register gezogen. Die Vermutung lag nahe, dass gegen die AfD in den letzten Tagen vor der Wahl nochmals alle Knüppel ausgepackt werden. Es geht um Einschüchterung, tätliche Angriffe, Zerstörung von Plakaten, Denunziationen und natürlich Fake-News. Nachdem Alice Weidel für viele überraschend gut über die Medien ankommt, versucht man nun den Fake-Angriff auf die Person. Da werden nun angebliche E-Mails herumgereicht und Weidel soll auch noch eine Asylantin schwarz beschäftigt haben. Nachdem man argumentativ stets gegen AfD Spitzen unterliegt oder schlicht unfair pöbelt (Stegner, Scheurer etc.) versucht man nun die Integrität der Personen in der AfD zu erschüttern. Nach den verbalen Ausfällen verschiedener Kartell-Politiker gegen AfD Spitzen ist das geradezu ein schlechter Witz.
    Unschwer ist die Taktik zu erkennen: Statt Argumenten werden Gerüchte und Verunglimpfungen gestreut.
    Ich glaube allerdings nicht, dass die Dreckwerfer nicht als solche erkannt werden. Unterschwellig gehen viele davon aus, dass die AfD viel stärker abschneiden könnte als in den Wahlumfragen sichtbar. Eine diesbzügliche Äusserung eines Wahlforschers von DIMAP/INSA bei Maischberger lässt aufhorchen. Er geht davon aus, dass sich in der Endphase des Wahlkampfes noch einige der vielen Unentschlossenen für die AfD entscheiden könnten.

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