Nach Faustschlag von 18jährigem Türken: 40jähriger Familienvater stirbt an seinen Verletzungen

5. September 2017
Nach Faustschlag von 18jährigem Türken: 40jähriger Familienvater stirbt an seinen Verletzungen
Kultur & Gesellschaft
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Bergisch-Gladbach. Ein 40jähriger Mann wurde am vergangenen Donnerstagabend von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen und brutal niedergeschlagen, in Folge des Sturzes erlitt der Familienvater so schwere Verletzungen, daß er im Krankenhaus verstarb. Der genaue Hintergrund der Auseinandersetzung ist noch unklar, es kam offenbar gegen 20.30 Uhr zu einem Streit zwischen dem Mann und den Jugendlichen. „Wir müssen noch ermitteln, worum es dabei ging. Fest steht bislang nur, daß den Worten eine körperliche Auseinandersetzung folgte und der 40Jährige in deren Verlauf zu Boden stürzte“, erklärte Kölns Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer gegenüber dem „Express“.

Mutmaßlicher Hintergrund ist ein Streit, weil der Familienvater keine Zigarette abgeben wollte. Mittlerweile konnten die Kriminalbeamten einen 18jährigen Türken festnehmen, der den Angriff zugegeben hat. Ein zuvor festgenommener 16Jähriger wurde wieder auf freien Fuß entlassen.

Doch auch der 18Jährige ist wieder frei, da es „keine Haftgründe“ gebe. „Da der Jugendliche keinen Tötungsvorsatz hatte, das Opfer die tödlichen Verletzungen durch den Aufprall auf dem Boden erlitt, ermitteln wir wegen Körperverletzung mit Todesfolge“, erklärte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer der „Bild“-Zeitung. (tw)

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4 Comments

  1. Ole schreibt:

    Wäre es anders herum auch so, Herr Bremer? Würden sie dann auch so urteilen? Meine Vermutung: nicht.

  2. Deutscher schreibt:

    Wie wär’s denn gewesen, wenn deutsche Jugendliche einen 40-jährigen Türken niedergeschlagen hätten und der Mann wäre in der Folge verstorben ?

  3. Trill schreibt:

    ein deutscher wäre für 1/2jahr oder länger in Untersuchungshaft verschwunden

  4. Besser Helmut schreibt:

    Super und wieder tönt die Kuscheljustiz. Die alte 68er Frankfurter Schule lässt grüßen. Wären die Nationalitäten umgekehrt wären die Täter weder auf freiem Fuße noch würde man von Seiten der Staatsanwaltschaft nach Entschuldigungen suchen. Da brauchen die Täter keine Verteidiger den das übernimmt ja wohl die Justiz selbst.

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